1. 16.07.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    Währungsunion | unternehmensnahe Dienstleister

    Der konjunkturelle Aufschwung bei den unternehmensnahen Dienstleistern hat sich auch im zweiten Quartal 1998 fortgesetzt. Erträge, Nachfrage und Beschäftigung verbesserten sich gegenüber dem Vor- wie auch dem Vorjahresquartal. Allerdings verhält sich die Aufwärtsentwicklung schwächer als im Frühjahr 1998. Das Anziehen der Binnennachfrage in Westdeutschland und die leicht verbesserte gesamtwirtschaftliche Situation in den Neuen Bundesländern lassen jedoch erwarten, dass der Konjunkturzyklus bei den unternehmensnahen Dienstleistern noch nicht seinen Zenit erreicht hat. Die durchweg positiven Erwartungen der unternehmensnahen Dienstleister für den Herbst 1998 sprechen für einen weiteren Aufschwung.Deutliche Mängel gibt es bei der Vorbereitung auf den EURO. Knapp fünf Monate vor Beginn der Währungsunion haben die wenigsten der unternehmsnahen Dienstleister konkrete Vorbereitungen getroffen. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine CREDITREFORM, Neuss, im März 1998 durchgeführt hat. Zum Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen zählen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Architekten, technische Planer, Kfz-Vermieter, Maschinenvermieter, Speditions- und Logistikunternehmen, EDV-Dienstleister, Werbeagenturen sowie Unternehmen der Abfallwirtschaft.

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  2. 15.07.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Steuerreform | Unternehmensbesteuerung

    Die Petersberger Steuerreformvorschläge und das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung sind zwei Konzepte, die in der Diskussion um die Reform der Unternehmensteuer immer wieder genannt werden. Von beiden Vorschlägen sind deutliche Investitions- und Innovationseffekte zu erwarten, die auf einer Verringerung der effektiven Gesamtsteuerbelastung beruhen. Im Vergleich zur Veranlagung im Jahr 1997 sänke durch die Petersberger Vorschläge die Gesamtsteuerbelastung der Unternehmen um 14 bis 20 Prozent, bei einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung um 25 bis 50 Prozent. Dies geht aus einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde. In der Studie wird analysiert, wie sich die effektive Gesamtsteuerbelastung und das Investitions- und Innovationsverhalten von innovativen und nicht-innovativen Unternehmen ändert, wenn die Petersberger Vorschläge bzw. das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung umgesetzt würde.

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  3. 02.07.1998 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW | Aufsichtsrat

    Mit Wirkung zum 3. Juli 1998 ist Dr. Jürgen Strube, Vorsitzender des Vorstands der BASF AG, in den neunköpfigen Aufsichtsrat des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim berufen. Aus dem Aufsichtsrat des Instituts ausgeschieden ist Senator Hermann Freudenberg, der die erfolgreiche Aufbauarbeit des ZEW seit 1991 mit Rat und Tat begleitet hat. Senator Freudenberg war bereits Mitglied in der Gründungskommission für das ZEW, wo er praxisnah die Anforderungen der Industrie an ein neues Wirtschaftsforschungsinstitut in die Diskussion um die Aufgabenstellung des ZEW einbrachte. Nach Gründung des Instituts fungierte der Unternehmer, der von 1988 bis Mitte 1997 Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Freudenberg & Co. war, fast sieben Jahre lang als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des ZEW und war in dieser Funktion ein geschätzter Ansprechpartner der Geschäftsführung.

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  4. 01.07.1998 · ZEW (ggr)
    Forschung
    Technologie | Forschung und Entwicklung | Arbeitsmarkt

    Die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Musterbau, Konstruktion und Design (FEK) der Unternehmen in Deutschland haben von 1991 bis 1995 zunehmend Akademiker eingestellt. Laboranten und Techniker mit mittlerem Bildungsabschluss hingegen wurden in diesen Bereichen, die ein hohes formales Bildungsniveau erfordern, entlassen. Insgesamt stagniert die Zahl der FEK-Beschäftigten seit 1987. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 1997 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde.

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  5. 24.06.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Arbeitsbeschaffung

    In Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung (ABM) sowie in Fortbildung und Umschulung (FuU) wird im Rahmen einer aktiven Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern viel Geld investiert. Im Gegensatz zu ABM bieten FuU ihren Teilnehmern - jeweils verglichen mit Arbeitslosen, die nicht in einer der Maßnahmen beschäftigt waren - bessere Chancen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Vor dem Hintergrund dieser Untersuchungen erscheint es also ratsam, entweder die finanziellen Mittel, die für eine aktive Arbeitsmarktpolitik in den neuen Bundesländern aufgewendet werden, zu Gunsten von FuU und zu Lasten von ABM umzuschichten oder ABM effektiver zu gestalten.

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  6. 10.06.1998 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    Personalentwicklung | DSE | Weiterbildung

    Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) verabschiedete das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Mittwoch (10.06.98) eine 16-köpfige Gruppe chinesischer Personalmanager. Die Delegation aus China absolvierte eine zehnmonatige Fortbildung für betriebliche Personalentwicklung, die von DSE und ZEW konzipiert und durchgeführt wurde. Nicht nur die chinesischen Arbeitgeber der Nachwuchsführungskräfte, hauptsächlich staatliche Bildungseinrichtungen, profitieren von der Qualifizierung. Auch internationale Unternehmen, die zunehmend in China investieren, melden einen hohen Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften, gerade auch im Personalwesen.

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  7. 05.05.1998 · ZEW (sop/kvs)
    Termine und Nachrichten
    Erneuerbare Energien | EuroREX | Kyoto-Protokoll

    Am 7. Mai nimmt ein neuartiger Internet-Nachrichtendienst für die alternative Energieindustrie die Arbeit auf. Der neue Service ist ein Gemeinschaftswerk von Energieexperten aus über 30 europäischen Ländern. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) arbeitet in diesem Expertennetzwerk mit. Die EuroREX (European Renewable Energy Exchange)- World-Wide-Web-Seite wird unter www.eurorex.com Abonnenten im Internet über Geschäftsmöglichkeiten auf dem rapide wachsenden Markt für erneuerbare Energien informieren. Bereits heute werden auf dem Markt für erneuerbare Energien in Europa jährlich mehr als 4,3 Milliarden ECU umgesetzt und ein exponentielles Wachstum ist zu erwarten, wenn die Vertragsstaaten des Kiotoprotokolls ihre Treibhausgas Reduktionsverpflichtungen umzusetzen beginnen.

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  8. 22.04.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    unternehmensnahe Dienstleister

    Die Konjunktur im Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen hat im erstenQuartal 1998 wieder an Fahrt gewonnen. Die Einschätzungen von Umsatz-, Nachfrage- und Personalsituation hat sich sowohl gegenüber dem Vorjahres- als auch gegenüber dem Vorquartal verbessert. Für einen anhaltenden Aufschwung des Wirtschaftszweiges unternehmensnahe Dienstleistungen sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen günstig.

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  9. 14.04.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    unternehmensnahe Dienstleister | Nachfrageschwankungen

    Architekten und technische Planer gehen schweren Zeiten entgegen. Die konjunkturelle Situation hat sich im Winterquartal 1997 weiter merklich verschlechtert. Fast alle Konjunkturindikatoren haben sich sowohl gegenüber dem Vorjahres- als auch gegenüber dem Vorquartal deutlich verschlechtert. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und des Verbands der Vereine CREDITREFORM, Neuss, hervor. Seit Juni 1994 befragen ZEW und CREDITREFORM vierteljährlich 1000 Unternehmen aus dem Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen. Darunter befinden sich auch 225 Architekten und technische Planer.

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  10. 10.03.1998 · ZEW (ggr)
    Forschung
    Unternehmensbesteuerung

    Der Standort Deutschland ist für Unternehmen, die investieren wollen, unattraktiv. Insbesondere die Unternehmensbesteuerung ist im internationalen Vergleich viel zu hoch. Aussagen wie diese waren über die letzten Jahre wieder und wieder zu hören. Und tatsächlich, ein Blick auf die laufende Steuerbelastung von Unternehmen, die jeweils in Deutschland, Frankreich oder der Schweiz ansässig sind, bietet ein trübes Bild. Vor allem wegen der hohen Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag - sie liegt um etwa elf Prozent über derjenigen in Frankreich und um etwa 26 Prozent über der in der Schweiz - weist Deutschland mit 56,5 Prozent die eindeutig höchste Steuerbelastung auf. Ein gleiches französisches Unternehmen wird mit 51,5 Prozent um einiges geringer belastet. Und die Schweiz erweist sich mit einer Belastung von nur 32,8 Prozent sogar als besonders attraktiv.

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