„Faire Unternehmensbesteuerung“ in der EU: Die Auswirkungen von DEBRA und Säule 2 auf die effektiven Steuersätze der EU-Mitgliedstaaten

„Faire Unternehmensbesteuerung“ in der EU: Die Auswirkungen von DEBRA und Säule 2 auf die effektiven Steuersätze der EU-Mitgliedstaaten

Die Europäische Kommission hat kürzlich die Mindeststeuerrichtlinie (Säule 2) umgesetzt, um sicherzustellen, dass Unternehmensgewinne mindestens mit 15 % besteuert werden. Gleichzeitig schlug sie eine Gesetzesinitiative vor, um die steuerlich bedingten Verzerrungen zwischen Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung zu verringern (Debt-Equity Bias Reduction Allowance Directive, DEBRA). Darüber hinaus hat die Europäische Kommission den Richtlinienvorschlag „Business in Europe: Rahmen für die Einkommensbesteuerung“ (BEFIT) veröffentlicht, der einen neuen Versuch darstellt, EU-weit harmonisierte Regeln für die Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage einzuführen. Dieser zielt darauf ab, Unterschiede in der Steuerbelastung, die Komplexität bei grenzüberschreitenden Transaktionen und die Möglichkeiten zur Steuerplanung innerhalb der EU zu verringern.

In diesem Projekt wird untersucht, wie DEBRA, die globale Mindeststeuer (Säule 2) und ihr Zusammenspiel das effektive Steuerniveau der EU-Mitgliedstaaten und damit ihre Standortattraktivität beeinflussen. Außerdem werden die Auswirkungen einer gemeinsamen Steuerbemessungsgrundlage, wie sie in der BEFIT-Initiative vorgeschlagen wird, untersucht.

Projektteam

Jost Henrich Heckemeyer

Jost Henrich Heckemeyer

Projektleitung
Research Associate

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Julia Spix

Julia Spix

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Sophia Wickel

Sophia Wickel

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Christoph Spengel

Christoph Spengel

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