Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Wettbewerbsbedingungen und die Solo-Selbständigkeit

Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf Wettbewerbsbedingungen und die Solo-Selbständigkeit

Auftraggeber/Zuwendungsgeber

Mindestlohnkommission

Zeitraum: 01.12.2025 – 31.01.2027

Das Projekt untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen der gesetzlichen Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro im Oktober 2022 auf Solo-Selbständigkeit sowie auf Wettbewerbs- und Marktstrukturen in Deutschland. Obwohl frühere Studien bereits Effekte früherer Mindestlohnanpassungen analysierten, existiert bislang keine kausale Evaluation dieser außergewöhnlich starken Erhöhung auf Basis aktueller Unternehmensdaten – eine zentrale Forschungslücke, die das Projekt schließt. Methodisch kombiniert die Studie deskriptive Auswertungen mit einem Differenzen-in-Differenzen-Ansatz und nutzt dafür das Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) sowie die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB). Durch die Berechnung regionaler und branchenspezifischer Mindestlohnbetroffenheit sowie die Verknüpfung von Unternehmens- und Beschäftigtendaten können Veränderungen in Solo-Selbständigkeit, Wettbewerbsintensität und Marktstruktur fundiert identifiziert und kausal interpretiert werden.

Projektteam

Lena Füner

Lena Füner

Projektleitung
Advanced Researcher

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Effrosyni Adamopoulou

Effrosyni Adamopoulou

Stellvertretende Leitung

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Hanna Hottenrott

Hanna Hottenrott

Leitung

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Holger Stichnoth

Holger Stichnoth

Leitung

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Lukas Riedel

Lukas Riedel

Researcher

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Auftraggeber/Zuwendungsgeber
Mindestlohnkommission, Berlin, DE
Kooperationspartner