18.03.2020 · ZEW ()
Forschung
Deutschland | Kurzarbeit | Corona-Virus | Unternehmensinsolvenz
Durch die Corona-Pandemie ist besonders die Existenz kleiner Unternehmen betroffen.
Zu Beginn der Corona-Pandemie, die derzeit über die deutsche Wirtschaft hereinbricht, haben viele kleine Unternehmen denkbar ungünstige Ausgangsbedingungen. Sie starten schon mit einer schwachen Bonitätsbewertung in die Krise. Die Gastronomie, KFZ-Zulieferer, die chemische Industrie und das Baugewerbe sind die Branchen mit den höchsten Anteilen an kleinen Unternehmen mit schwacher Bonität. Das zeigen neueste Berechnungen des ZEW Mannheim und der Creditreform Wirtschaftsforschung aus Neuss. Grundlage der Untersuchung ist das Mannheimer Unternehmenspanel, das auf den Datenbanken von Creditreform basiert.
17.03.2020 · ZEW ()
ZEW-Konjunkturerwartungen
ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturindikator | Konjunkturprognose | Deutschland | Corona-Virus
Im März sinken die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland wie nie zuvor auf 49,5 Punkte.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im März um 58,2 Punkte auf einen Wert von minus 49,5 Punkten zurück. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Umfrage im Dezember 1991. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich ebenfalls gegenüber dem Vormonat erheblich verschlechtert. In der aktuellen Umfrage liegt der Lageindikator bei minus 43,1 Punkten und damit 27,4 Punkte unterhalb des Wertes vom Februar.
13.03.2020 · ZEW ()
Kommentar
Öffentliche Beschaffung | Gesundheitspolitik | Corona-Virus
ZEW Wissenschaftler Adriano De Leverano kommentiert die gemeinsame Gesundheitsbeschaffung während der Corona-Pandemie.
Nach den drastischen Maßnahmen der italienischen Regierung zur Eindämmung des Corona-Virus sehen sich jetzt auch die restlichen europäischen Staaten von den Auswirkungen der Pandemie bedroht. Angesichts der Tatsache, dass die EU-Gesundheitsminister noch immer um eine Einigung über die Einführung eines gemeinsamen Beschaffungsprozesses für medizinische Güter ringen, ist es nun umso dringlicher, dass solche Prozesse endlich in Kraft treten. Dr. Adriano De Leverano, Wissenschaftler in der Nachwuchsforschungsgruppe „Öffentliche Beschaffung“ am ZEW Mannheim, nimmt dazu Stellung.
11.03.2020 · ZEW ()
Forschung
Chancengleichheit | Ostdeutschland | Einkommen | Einwanderung | Soziale Ungleichheit
Eine ZEW-Studie legt offen, dass Ostdeutsche bei beruflichen Chancen immer noch benachteiligt sind.
Wer vor der Wiedervereinigung in Ostdeutschland gelebt hat, hat auch 30 Jahre später geringere Einkommenschancen als eine gleichaltrige Person aus Westdeutschland aus ähnlichen familiären Verhältnissen. Neben der regionalen Herkunft sind aber auch Bildungsstand und Beruf der Eltern von großer Bedeutung für die Chancen der Personen. Insgesamt hat die beobachtete Ungleichheit der Chancen in Deutschland seit den frühen 1990er Jahren nicht abgenommen, sondern ist leicht gestiegen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim und der Universität Florenz, die Teil des Forschungsprogramms „Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies“ (SEEK) ist.
04.03.2020 · ZEW ()
Kommentar
EU-Kommission | Klimaschutz | CO2 | Emissionshandel | Klimapolitik
ZEW-Ökonom Martin Kesternich äußert sich zum neuen Klimaschutzgesetz der EU.
Heute hat die EU-Kommission in Brüssel ihr Klimaschutzgesetz für Europa vorgestellt. Eine Einschätzung der in diesem Gesetz genannten Ziele und Maßnahmen nimmt Prof. Dr. Martin Kesternich vor, stellvertretender Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Umwelt und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement" am ZEW Mannheim und Professor an der Universität Kassel.
28.02.2020 · ZEW ()
Kommentar
Epidemie | Konjunkturpaket | Fiskalpolitik | Öffentliche Schulden | Schock | Corona-Virus
Friedrich Heinemann betrachtet ökonomische Risiken durch die aufkommende Corona-Pandemie.
Die ökonomischen Folgen des Corona-Virus für die deutsche, europäische und globale Wirtschaft sind derzeit in ihrem Ausmaß noch nicht absehbar. Klar ist aus heutiger Sicht, dass die Epidemie das Potenzial eines gravierenden negativen konjunkturellen Schocks hat. Die ökonomischen Risiken sind deshalb so groß, weil es sich bei dieser Epidemie um eine gleichzeitige Störung von Angebot und Nachfrage handelt. So kommt es in den betroffenen Regionen zu einem dramatischen Rückgang aller Dienstleistungen, bei denen Menschen zusammentreffen. Dies betrifft nicht nur die Gastronomie sowie die Reise- und Tourismusbranche, sondern den gesamten Unterhaltungs- und Kultursektor.
28.02.2020 · ZEW ()
Kommentar
Fachkräftemangel | Einwanderung | Arbeitsmarkt | Demographischer Übergang | Berufsausbildung
ZEW-Ökonomin Kathrin Sommerfeld kommentiert das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Deutschland.
Zum 1. März 2020 tritt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Deutschland in Kraft. Das Gesetz soll den Zuzug von Hochschulabsolventen/-innen und von Personen mit einer qualifizierten Berufsausbildung aus dem Nicht-EU-Ausland erleichtern. Die Bundesregierung erhofft sich davon eine Linderung des Fachkräftemangels. Dr. Katrin Sommerfeld, Leiterin der Nachwuchsforschungsgruppe „Integration von Migranten/-innen und Einstellungen zum Sozialstaat (IMES)“ im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“, nimmt dazu Stellung:
27.02.2020 · ZEW ()
Forschung
Innovation | Unternehmen
Nach einer ZEW Studie hindert der Fachkräftemangel deutsche Unternehmen an Innovationen.
Der Fachkräftemangel bremst die Innovationskraft der Unternehmen in Deutschland. Vor allem ein Mangel an beruflich Qualifizierten bewirkt, dass Unternehmen manche Innovationsprojekte nicht mehr durchführen können. Fachkräfte mit einer beruflichen Qualifikation im Produktions- und IT-Bereich sind besonders gefragt. Innovationen scheitern dagegen seltener an einem Mangel an akademisch ausgebildetem Personal. Um die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten, müssen Politik und Unternehmen verstärkt in die berufliche Ausbildung investieren.
26.02.2020 · ZEW ()
Informationswirtschaft
Informationswirtschaft | Branchenreport | Innovation | Social Media
Viele Unternehmen vernachlässigen das Innovationspotenzial von Social Media, zeigt eine Studie des ZEW.
Rund jedes zweite Unternehmen in der Informationswirtschaft nutzt mittlerweile Social Media. Dabei konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf Einsatzmöglichkeiten in Werbung und Marketing. Vernachlässigt wird dagegen noch immer das Innovationspotenzial von Social Media. Der Kommunikationskanal wird nach wie vor kaum genutzt, um konstruktive Kritik und kreative Ideen der Kunden zur Verbesserung des eigenen Angebots einzuholen. Dies sind Ergebnisse einer Sonderauswertung im aktuellen Branchenreport Informationswirtschaft, für den das ZEW Mannheim rund 1.000 Unternehmen der Informationswirtschaft befragt hat.
25.02.2020 · ZEW ()
China Economic Panel
China Economic Panel | Greater China | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Konjunkturindikator | China | Corona-Virus
Auswirkungen der Corona-Pandemie führen zu Anstieg des CEP-Indikators auf 4,4 Punkte.
In der Umfrage im Februar (11.–19.02.2020) zeigen sich erhebliche Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Wachstumsprognosen in China. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2020, so die Erwartung der befragten Experten/-innen, nur noch um 5,4 Prozent zunehmen, im ersten Quartal des laufenden Jahres sogar nur um 4,2 Prozent. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) erhoben wird und die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China wiedergibt, steigt im Februar 2020 auf einen Wert von 4,4 Punkten und liegt damit wieder leicht außerhalb des negativen Bereichs. Allerdings muss bei der Interpretation dieses Anstiegs beachtet werden, dass der Prognosehorizont des CEP-Indikators zwölf Monate beträgt. Somit erwarten die befragten Experten/-innen eine merkliche Besserung erst für Anfang 2021, und dies ausgehend von einer derzeit ohnehin recht schwachen Lage von minus 10,9 Punkten. Deutlich aussagekräftiger für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Monate sind die aktuellen Punktprognosen für die Entwicklung des realen chinesischen Bruttoinlandsprodukts.

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