1. 28.07.2020 · ZEW (der/sel)
    Informationswirtschaft
    IKT | Informationswirtschaft | Konjunktur | Beschäftigung | Corona-Virus
    Im 2. Quartal 2020 erreicht der ZEW-Stimmungsindikator für die deutsche IKT-Branche einen historischen Tiefpunkt.

    Die konjunkturelle Stimmung in der Branche Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hat sich im zweiten Quartal 2020 weiter eingetrübt. Der ZEW-Stimmungsindikator für die deutsche IKT-Branche verliert im Vergleich zum ersten Quartal 2020 3,5 Punkte und sinkt auf einen historischen Tiefstand von 47,6 Punkten. Damit rutscht der ZEW-Stimmungsindikator erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2011 unter die kritische Marke von 50 Punkten und signalisiert eine negative Entwicklung der Geschäfte. Neben Umsatz und Nachfrage blicken die IKT-Unternehmen zudem pessimistisch auf die Veränderungen des Personalbestands.

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  2. 21.07.2020 · ZEW (dos/ybr)
    Forschung
    Klimapolitik | Klimaschutz | Wirtschaftspolitik | Corona-Virus
    Nach wie vor geben mehr als 90% der Haushalte an, dass der Klimaschutz eine hohe Priorität für sie hat.

    Klimaschutz und Klimawandel bleiben auch während der Corona-Pandemie wichtige Themen. In einer aktuellen Befragung geben mehr als 90 Prozent der befragten deutschen Haushalte an, dass sich die Bedeutung des Themas Klimawandel seit Jahresbeginn nicht verändert oder sogar noch zugenommen hat. Die Befragung wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und im Auftrag des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung sowie ZEW Mannheim und weiteren Kooperationspartnern durchgeführt.

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  3. 21.07.2020 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Europa
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann kommentiert die Beschlüsse zum Finanzrahmen der EU am EU-Sondergipfel.

    Nach tagelangen Verhandlungen hat sich der Europäische Rat auf das Paket für den EU-Wiederaufbauplan und den nächsten Finanzrahmen der EU verständigt. Das „Next Generation EU“-Paket, das die Erholung von der Corona-Rezession vorantreiben soll, bleibt im Volumen bei 750 Milliarden Euro. Die im Kommissionsvorschlag mit 500 Milliarden Euro eingeplanten Zuschüsse wurden allerdings auf 390 Milliarden Euro reduziert, der Rest wird den Mitgliedstaaten als Kredit zur Verfügung gestellt. Finanziert wird das ganze Paket durch EU-Schuldenaufnahme, die bis zum Jahr 2058 getilgt werden soll.

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  4. 21.07.2020 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China Economic Panel | China | Greater China | Konjunkturindikator | Konjunkturumfrage | Konjunkturprognose
    Im Juli 2020 erhöht sich der CEP-Indikator um 1,2 Punkte.

    In der aktuellen Juli-Umfrage (07.07. – 13.07.2020) steigt der Indikator des China Economic Panel (CEP-Indikator) geringfügig um 1,2 Punkte auf einen neuen Wert von 31,7 Punkten. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten-innen und -experten für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  5. 15.07.2020 · ZEW (fhe/ybr)
    Forschung
    ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann nimmt Stellung zur geplanten Verteilung des 750-Millarden-Euro-Budgets in der Corona-Krise.

    Wenn der vorgelegte Wiederaufbauplan der Europäischen Kommission zur Bewältigung der Corona-Rezession seine Ziele erreichen soll, muss der Europäische Rat den Plan auf seinem anstehenden Gipfel erheblich nachbessern. „Sonst fließt das meiste Geld erst, wenn Corona schon lange vorbei ist“, kritisiert ZEW-Forschungsbereichsleiter Prof. Dr. Friedrich Heinemann. Dies belegt eine ZEW-Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

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  6. 14.07.2020 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    Konjunkturumfrage | Konjunkturindikator | Konjunkturforschung | ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturprognose | Deutschland | Europa
    Im Juli liegt der ZEW-Indikator bei 59,3 Punkten und zeigt damit zum zweiten Mal seit Januar eine Verbesserung.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen im Juli 2020 leicht gegenüber dem Vormonat zurück. Sie liegen aktuell bei 59,3 Punkten. Dies sind 4,1 Punkte weniger als im Juni. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland hat sich zum zweiten Mal seit Januar 2020 leicht verbessert. Der Lageindikator beträgt in der Juli-Umfrage minus 80,9 Punkte und damit 2,2 Punkte mehr als im Vormonat.

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  7. 13.07.2020 · ZEW (fhe/sel)
    Forschung
    EZB | Anleihe | Schulden | Corona-Virus
    Nicht nur die Anleihekäufe hatte die EZB übergewichtet, sondern auch die Regeln der Kaufprogramme für EU-Staaten gelockert.

    Schon vor der Corona-Pandemie haben die Zentralbanken des Eurosystems bei ihren Anleihekäufen die hoch verschuldeten Euro-Staaten zunehmend übergewichtet. Außerdem wurden die Regeln der Kaufprogramme seit 2015 kontinuierlich gelockert. Dies sind Befunde einer Studie zu den EZB-Wertpapierkaufprogrammen, die Forscherinnen und Forscher des ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung erarbeitet haben.

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  8. 09.07.2020 · ZEW (scg/sel)
    Forschung
    Start-up | Arbeitslosigkeit | Unternehmensgründung
    Sebastian Camarero Garcia vom ZEW untersuchte die negativen Auswirkungen von Arbeitslosengeld auf den Gründungserfolg.

    Arbeitslose, die sich selbstständig machen, sind im Schnitt weniger erfolgreich, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg Arbeitslosengeld I beziehen können. Ein längerer Anspruch auf Arbeitslosengeld führt bei vielen Betroffenen dazu, dass sie länger arbeitslos bleiben. Dies hat wiederum negative Auswirkungen auf den Erfolg der Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des ZEW Mannheim und der Universität Zürich. „Wer sich gedrängt fühlt, sich selbstständig zu machen, um die Arbeitslosigkeit hinter sich zu lassen, ist weniger motiviert und auch weniger erfolgreich“, sagt Sebastian Camarero Garcia, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Soziale Sicherung und Verteilung“.

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  9. 07.07.2020 · ZEW (lpo/biv/chs)
    Forschung
    Soziale Teilhabe | Corona-Virus | Arbeitslosigkeit
    Nur Eingrenzung der Arbeitslosigkeit durch die Politik kann diese sozialen Folgen eindämmen.

    Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist seit Beginn der Corona-Krise nur moderat angestiegen. Eine Rekordzahl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern befindet sich jedoch in Kurzarbeit. Im weiteren Verlauf der Covid-19-Pandemie ist allerdings mit einer Zunahme der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Für die Betroffenen bedeutet Arbeitslosigkeit nicht nur materielle, sondern auch soziale Einbußen, wie eine aktuelle ZEW-Kurzexpertise aufzeigt. „Es wird eine vordringliche Aufgabe der Politik sein, Arbeitslosigkeit zu verhindern, um die oft gravierenden sozialen Folgen einzugrenzen“, sagt Dr. Laura Pohlan, Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ und Mitautorin der Kurzexpertise.

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  10. 25.06.2020 · ZEW (der/sel)
    Forschung
    IKT | Mobilkommunikation | Arbeitszeit | Arbeitszeitflexibilisierung
    ZEW-Studie zeigt, dass Unternehmen durch Homeoffice in der Corona-Krise profitieren können.

    Die aktuelle Corona-Krise lässt vielen Unternehmen keine andere Wahl als ihren Beschäftigten eine deutlich flexiblere Arbeitsgestaltung zu ermöglichen als bisher. Die Arbeit im Homeoffice ist derzeit essenziell um das Ansteckungsrisiko im Büro oder auf dem Arbeitsweg zu minimieren. Zudem ist eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten aufgrund geschlossener Schulen und Kitas häufig unumgänglich. Eine Studie des ZEW Mannheim zeigt in diesem Zusammenhang, dass Unternehmen von flexibler Arbeit profitieren können, wenn sie ihren Beschäftigten eine adäquate digitale Infrastruktur bereitstellen. So sind Unternehmen im Dienstleistungssektor produktiver, wenn sie flexible Arbeitsmodelle einsetzen und ihren Beschäftigten gleichzeitig mobile Endgeräte wie Laptops oder Smartphones zur Verfügung stellen.

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