1. 16.10.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    Beschäftigungszahlen | unternehmensnahe Dienstleister

    Die konjunkturelle Situation bei den unternehmensnahen Dienstleistern ist im dritten Quartal 1998 auf hohem Niveau konstant geblieben. Lediglich die Einschätzung der Ertragslage hat sich im Vorjahresvergleich nochmals verbessert. Alle anderen Geschäftsfaktoren blieben sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal als auch gegenüber dem Vorquartal unverändert. Damit hat es bei den unternehmensnahen Dienstleistern im zweiten Quartal in Folge keine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gegeben. Die leichte Stagnation bei den unternehmensnahen Dienstleistern bleibt bislang ohne Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation bei den unternehmensnahen Dienstleistern. Vor allem hochqualifizierte Arbeitskräfte haben gute Aussichten auf einen Job. Unqualifizierte und Berufsschulabsolventen müssen hingegen häufiger um ihre Jobs fürchten. Deutlich wird auch, daß Prozeßinnovationen - also der Einsatz neuer oder wesentlich verbesserter Technologien - zu einer geringeren Nachfrage nach gering qualifiziertem Personal führen. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform, Neuss, im September 1998 durchgeführt hat. Zum Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen zählen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Architekten, technische Planer, Kfz-Vermieter, Maschinenvermieter, Speditions- und Logistikunternehmen, EDV-Dienstleister, Werbeagenturen sowie Unternehmen der Abfallwirtschaft.

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  2. 06.10.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Neue Technologien | unternehmensnahe Dienstleister

    Eines der schwerwiegendsten Probleme der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik ist die hohe Arbeitslosigkeit. Doch während im Verarbeitenden Gewerbe Arbeitsplätze stetig weiter abgebaut werden, erweist sich der Dienstleistungssektor als Hoffnungsträger. Hier entstehen neue Jobs in großer Zahl - allerdings kaum für gering Qualifizierte. Eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim zeigt, dass der Anteil der Unqualifizierten an den gesamten Beschäftigten bei den unternehmensnahen Dienstleistern zwischen 1991 und 1996 um 30 Prozent gesunken ist. Der Anteil der Akademiker hingegen ist in diesem Zeitraum um etwa den gleichen Prozentsatz gestiegen.

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  3. 22.09.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Wechselkurs | Preissetzungsstrategie | Export

    Die Gewinnmargen deutscher Exporteure bleiben im wesentlichen von Wechselkursschwankungen unbeeinflußt. Im Durchschnitt über 65 ausgewählte Exportprodukte wird eine reale Aufwertung der Mark zu 20 Prozent durch eine Senkung der Gewinnmargen ausgeglichen, die restlichen 80 Prozent werden in Form einer Preissteigerung auf den ausländischen Markt weitergereicht. Der Grad der Weitergabe variiert jedoch nach Produkten und Zielländern. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim über Preissetzungsstrategien auf Exportmärkten zwischen 1988 und 1994.

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  4. 08.09.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Innovation | Umweltinnovation

    Die Ansicht, dass vor allem staatliche Verordnungen dem Umweltschutz dienen, widerspricht eine neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Sie macht vielmehr deutlich, dass die Innovationswirkungen des Einsatzes von ökonomischen Instrumenten - beispielsweise Umweltabgaben - und ordnungsrechtlichen Instrumenten - beispielsweise Umweltauflagen - stark von den Bedingungen im jeweiligen Umfeld abhängen. So kann das gleiche Instrument in verschiedenen Branchen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen, und auch die Art der Innovation ist ausschlaggebend.Die ZEW-Studie definiert Umweltinnovationen als Innovationen, die der Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen durch anthropogene Aktivitäten, der Sanierung bereits eingetretener Schäden sowie der Diagnose und Kontrolle von Umweltbelastungen dienen.

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  5. 26.08.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Hochschullehrer | Selbstständige

    Die Höhe der Selbständigkeit bei Akademikern wird häufig unterschätzt. Dabei sind bei Meistern, Technikern und Akademikern in Deutschland die Selbständigenquoten deutlich höher als bei Erwerbstätigen mit Lehre und Personen ohne formalen Berufsabschluss. Während 1995 im Durchschnitt über alle Erwerbstätigen zehn von 100 selbständig waren, waren es bei den Meistern 22 und bei den Akademikern 16. Dies geht aus einer Studien des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim hervor.

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  6. 25.08.1998 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW | Kunstausstellung | Vernissage

    Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stellt sein 1997 eingeweihtes Institutsgebäude im September erstmals der Kunst zur Verfügung. Das renommierte Forschungsinstitut unter der Leitung des Wirtschaftsweisen Professor Wolfgang Franz und des kaufmännischen Geschäftsführers Ernst O. Schulze lädt damit die kunstinteressierte Öffentlichkeit zu einer Begegnung zwischen Wissenschaft und Kunst ein.

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  7. 16.07.1998 · ZEW (uka/kvs)
    Forschung
    Währungsunion | unternehmensnahe Dienstleister

    Der konjunkturelle Aufschwung bei den unternehmensnahen Dienstleistern hat sich auch im zweiten Quartal 1998 fortgesetzt. Erträge, Nachfrage und Beschäftigung verbesserten sich gegenüber dem Vor- wie auch dem Vorjahresquartal. Allerdings verhält sich die Aufwärtsentwicklung schwächer als im Frühjahr 1998. Das Anziehen der Binnennachfrage in Westdeutschland und die leicht verbesserte gesamtwirtschaftliche Situation in den Neuen Bundesländern lassen jedoch erwarten, dass der Konjunkturzyklus bei den unternehmensnahen Dienstleistern noch nicht seinen Zenit erreicht hat. Die durchweg positiven Erwartungen der unternehmensnahen Dienstleister für den Herbst 1998 sprechen für einen weiteren Aufschwung.Deutliche Mängel gibt es bei der Vorbereitung auf den EURO. Knapp fünf Monate vor Beginn der Währungsunion haben die wenigsten der unternehmsnahen Dienstleister konkrete Vorbereitungen getroffen. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine CREDITREFORM, Neuss, im März 1998 durchgeführt hat. Zum Wirtschaftszweig unternehmensnahe Dienstleistungen zählen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Architekten, technische Planer, Kfz-Vermieter, Maschinenvermieter, Speditions- und Logistikunternehmen, EDV-Dienstleister, Werbeagenturen sowie Unternehmen der Abfallwirtschaft.

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  8. 15.07.1998 · ZEW (kvs)
    Forschung
    Steuerreform | Unternehmensbesteuerung

    Die Petersberger Steuerreformvorschläge und das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung sind zwei Konzepte, die in der Diskussion um die Reform der Unternehmensteuer immer wieder genannt werden. Von beiden Vorschlägen sind deutliche Investitions- und Innovationseffekte zu erwarten, die auf einer Verringerung der effektiven Gesamtsteuerbelastung beruhen. Im Vergleich zur Veranlagung im Jahr 1997 sänke durch die Petersberger Vorschläge die Gesamtsteuerbelastung der Unternehmen um 14 bis 20 Prozent, bei einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung um 25 bis 50 Prozent. Dies geht aus einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde. In der Studie wird analysiert, wie sich die effektive Gesamtsteuerbelastung und das Investitions- und Innovationsverhalten von innovativen und nicht-innovativen Unternehmen ändert, wenn die Petersberger Vorschläge bzw. das Modell einer konsumorientierten/zinskorrigierten Besteuerung umgesetzt würde.

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  9. 02.07.1998 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW | Aufsichtsrat

    Mit Wirkung zum 3. Juli 1998 ist Dr. Jürgen Strube, Vorsitzender des Vorstands der BASF AG, in den neunköpfigen Aufsichtsrat des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim berufen. Aus dem Aufsichtsrat des Instituts ausgeschieden ist Senator Hermann Freudenberg, der die erfolgreiche Aufbauarbeit des ZEW seit 1991 mit Rat und Tat begleitet hat. Senator Freudenberg war bereits Mitglied in der Gründungskommission für das ZEW, wo er praxisnah die Anforderungen der Industrie an ein neues Wirtschaftsforschungsinstitut in die Diskussion um die Aufgabenstellung des ZEW einbrachte. Nach Gründung des Instituts fungierte der Unternehmer, der von 1988 bis Mitte 1997 Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Freudenberg & Co. war, fast sieben Jahre lang als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des ZEW und war in dieser Funktion ein geschätzter Ansprechpartner der Geschäftsführung.

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  10. 01.07.1998 · ZEW (ggr)
    Forschung
    Technologie | Forschung und Entwicklung | Arbeitsmarkt

    Die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Musterbau, Konstruktion und Design (FEK) der Unternehmen in Deutschland haben von 1991 bis 1995 zunehmend Akademiker eingestellt. Laboranten und Techniker mit mittlerem Bildungsabschluss hingegen wurden in diesen Bereichen, die ein hohes formales Bildungsniveau erfordern, entlassen. Insgesamt stagniert die Zahl der FEK-Beschäftigten seit 1987. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, hervor, die im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 1997 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie erstellt wurde.

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