1. 08.09.1999 · ZEW (ewo/kvs)
    Forschung
    Frauen

    Der Bruttostundenlohn von westdeutschen Frauen ist abhängig von ihrer Arbeitszeit. So müssen Frauen, die weniger als 20 Stunden pro Woche arbeiten, deutliche Lohnabschläge hinnehmen. Hingegen können bei Arbeitszeiten von 20 bis 38 Stunden keine signifikanten Lohnunterschiede festgestellt werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, im Rahmen eines von der Fritz-Thyssen Stiftung finanziell unterstützten Forschungsprojekts zur Arbeitszeitflexibilisierung.

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  2. 18.08.1999 · ZEW (tst/kvs)
    Forschung

    Eine Betrachtung der Steuerstruktur in anderen europäischen Staaten ergibt, daß - zumeist historisch bedingt - die Erhebung einer Vermögensteuer nicht unüblich ist. So erheben beispielsweise Dänemark, Frankreich, die Niederlande, Spanien, die Schweiz oder auch Luxemburg eine Steuer auf Vermögen. Dabei unterliegen stets natürliche Personen, in der Schweiz und Luxemburg auch juristische Personen, der Vermögensteuer. Auch in Deutschland scheint, trotz des Wegfalls der Vermögensteuer im Jahr 1997, die Diskussion um eine solche Substanzsteuer nicht obsolet zu sein.

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  3. 12.08.1999 · ZEW (cbo/kvs)
    Forschung
    Kernenergie

    In einer aktuellen Studie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim die Kosten eines vorzeitigen Kernenergieausstiegs in Deutschland untersucht. Es zeigt sich, daß die Höhe der Kosten vor allem davon abhängt, auf welchem Weg ein von der Politik festgelegter Ausstiegszeitpunkt erreicht werden soll. So käme die Festlegung eines Ausstiegsjahres erheblich billiger als eine äquivalente Begrenzung der maximalen Nutzungsdauer für die 19 derzeit am Netz befindlichen deutschen Atommeiler. Ausgehend von der Annahme, daß beispielsweise spätestens im Jahre 2019 alle Kernkraftwerke stillgelegt sein sollten, entstünden bei einer Erreichung dieses Ausstiegsziels über eine Festlegung der Nutzungsdauer Kosten in Höhe von 26 Milliarden Mark. Bei einer einfachen Festschreibung von 2019 als Ausstiegsjahr hingegen lägen die Kosten bei lediglich sechs Milliarden Mark (jeweils bezogen auf Preise des Jahres 2000), da bei dieser Variante ältere Atommeiler bis ans Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer am Netz bleiben könnten.

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  4. 27.07.1999 · ZEW (nja/kvs)
    Forschung
    Innovationstätigkeit

    Die Innovationsaktivitäten im deutschen Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau haben weiter zugenommen. Der Anteil innovativer Unternehmen an allen Unternehmen dieser Sektoren hat 1997 ein Niveau von 66 Prozent gegenüber 60 Prozent im Vorjahr erreicht. Trotz deutlich schrumpfender Unternehmenszahlen im Verarbeitenden Gewerbe und Bergbau ist die Zahl innovativer Unternehmen auch absolut gestiegen und hat erstmals seit 1992 wieder die Marke von 40.000 überschritten. Dies geht aus der neuen Innovationsumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW); Mannheim, hervor. Das ZEW hat im Jahr 1998 im Rahmen einer repräsentativen Erhebung 5745 Unternehmen zu ihren Innovationsaktivitäten befragt und die Ergebnisse für Deutschland hochgerechnet. Nach den Berechnungen des ZEW sind auch die Innovationsaufwendungen deutlich auf 108 Milliarden Mark gestiegen und erreichen einen Anteil am Umsatz von 5,2 Prozent. Der zum Teil konjunkturell bedingte Einbruch der Innovationsaktivitäten zu Beginn der 90er Jahre ist somit überwunden.

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  5. 27.07.1999 · ZEW (nja/kvs)
    Forschung
    Innovation

    Die Innovationsaktivitäten im deutschen Dienstleistungssektor haben sich 1997 insgesamt stabil entwickelt. Zwischen den einzelnen Branchen zeichnen sich jedoch unterschiedliche Entwicklungen ab. Während in modernen Dienstleistungsbranchen -Banken/Versicherungen sowie technische, EDV- und Beratungsdienstleistungen - die Innovations-aktivitäten intensiviert werden, gehen sie in den traditionellen Branchen - Einzel- und Großhandel sowie Verkehr - deutlich zurück. Dies ist das Ergebnis der neuen Innovationsumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Das ZEW hat 1998 im Rahmen einer repräsentativen Erhebung 4010 Dienstleistungsunternehmen zu ihren Innovationsaktivitäten befragt und die Ergebnisse für Deutschland hochgerechnet. Nach den Berechnungen des ZEW lag der Anteil innovativer Unternehmen in modernen Dienstleistungsbranchen 1997 mit 66 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert (61 Prozent). Auch die Innovationsaufwendungen sind um 13 Prozent auf 26 Milliarden Mark gestiegen.

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  6. 20.07.1999 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW

    Der kaufmännische Direktor des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, Ernst-O. Schulze, begeht am Freitag, den 23. Juli 1999 seinen 60. Geburtstag. Als kaufmännischer Gründungsdirektor hat er großen Anteil am Auf- und Ausbau des ZEW zu einem der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Gemeinsam mit dem früheren wissenschaftlichen Direktor des ZEW, Professor Dr. Dr. h.c. Heinz König und dem derzeitigen Präsidenten, Professor Dr. Wolfgang Franz, hat Ernst-O. Schulze dazu beigetragen, das ZEW zu einem Wirtschaftsforschungsinstitut zu machen, das der Wissenschaftsrat vor wenigen Tagen zur Aufnahme in die gemeinsame Förderung durch Bund und Land ("Blaue Liste") empfohlen hat. Diese Anerkennung der hohen wissenschaftlichen Reputation des ZEW war für ihn wohl das schönste Geburtstagsgeschenk und eine schöne Bestätigung seines hohen persönlichen Einsatzes für das ZEW in den zurückliegenden neun Jahren seiner Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer.

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  7. 19.07.1999 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW

    Am 19. Juli 1999 stattete der Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, Gerhard Stratthaus, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, einen Antrittsbesuch ab. Nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung des ZEW, Professor Dr. Wolfgang Franz und Ernst-O. Schulze, verschaffte sich der Minister einen Überblick über die Arbeitsschwerpunkte der einzelnen Forschungsbereiche. Sein besonderes Interesse galt dabei dem Forschungsbereich "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft". Stratthaus wünschte dem ZEW viel Erfolg, denn die Politik brauche wissenschaftliche Beratung.

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  8. 09.07.1999 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW | Leibniz Gemeinschaft

    Auf seiner heutigen Sitzung in Würzburg hat der Wissenschaftsrat die Aufnahme des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in die "Blaue Liste" empfohlen. Aus diesem Anlaß gab der Präsident des ZEW, Professor Dr. Wolfgang Franz, auf einer Pressekonferenz in Mannheim die folgende Stellungnahme ab:

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  9. 09.07.1999 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    Leibniz Gemeinschaft | ZEW | Wissenschaftsrat

    Hohes Lob zollt der Wissenschaftsrat in seinem jetzt verabschiedeten Bewertungsbericht dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Das ZEW habe sich seit seiner Gründung 1990 zu einem Kompetenzzentrum für die anwendungsbezogene empirische Wirtschaftsforschung in Deutschland entwickelt. Mit seinem Forschungsprofil sowie den bisher vorgelegten Arbeiten sei das ZEW ein kompetenter Diskussions- und Kooperationspartner für Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie ein gefragter Anbieter für wirtschaftspolitische Beratungsleistungen. Der Wissenschaftsrat empfiehlt daher die Aufnahme des ZEW in die Blaue Liste. Er bestätigt dem Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstitut damit, zu den Forschungseinrichtungen in Deutschland zu gehören, denen überregionale Bedeutung zukommt und deren Förderung durch Bund und Länder von gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse ist. Die Empfehlung des Wissenschaftsrats ist Voraussetzung für eine Aufnahme des ZEW in die Blaue Liste und Grundlage der Entscheidung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) über eine künftige gemeinsame Finanzierung des ZEW durch den Bund und die Länder.

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  10. 01.07.1999 · ZEW (kvs)
    Termine und Nachrichten
    ZEW | Aufsichtsrat

    Bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, konnte der Vorsitzende dieses Gremiums, Professor Dr. Manfred Timmermann (Deutsche Bank AG), Wolfgang Fröhlich als neues Mitglied begrüßen. Fröhlich, der als Ministerialdirigent im Staatsministerium von Baden-Württemberg tätig ist, tritt die Nachfolge von Ministerialdirigent Dr. Helmut Birn an, der seit November 1996 Mitglied im Aufsichtsrat des ZEW war.

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