Die Konjunkturerwartungen für die Region Mittel- und Osteuropa inklusive der Türkei (CEE-Region) haben sich im März 2016 verbessert. Der ZEW-Erste Group Bank-Konjunkturindikator CEE steigt in der aktuellen Erhebung um 14,3 Punkte und steht nun bei 4,7 Punkten. Die stärkste Zunahme unter den einzelnen Ländern aus der CEE-Region verzeichnen die Indikatoren für Polen(Anstieg um 13,1 Punkte) und Ungarn (Anstieg um 9,2 Punkte). Der ZEW-Erste Group Bank-Konjunkturindikator CEE spiegelt die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten für die CEE-Region auf Sicht von sechs Monaten wider. Er wird seit dem Jahr 2007 monatlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, mit Unterstützung der Erste Group Bank, Wien, gemeinsam mit anderen Finanzmarktdaten erhoben.

Die Konjunkturerwartungen für die CEE-Region einschließlich der Türkei erweisen sich im September 2016 als stabil.
Die Konjunkturerwartungen für die CEE-Region einschließlich der Türkei erweisen sich im September 2016 als stabil.

Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der CEE-Region verbessert sich im März 2016 leicht um 0,2 Punkte auf ein Niveau von minus 4,6 Punkten.

Informationen zu weiteren Indikatoren der CEE-Region, der Eurozone, den einzelnen, von der Umfrage abgedeckten CEE-Ländern sowie zu Österreich finden Sie in der Tabelle (siehe Downloadlink "Ergebnisse des ZEW-Erste Group Bank-Konjunkturindikator CEE März 2016 im Detail"). Bei der Berechnung der Indikatoren für die CEE-Region, die Eurozone und die Türkei werden die Antworten aller Umfrageteilnehmer berücksichtigt. Nicht einbezogen werden die türkischen Teilnehmer an der Umfrage bei der Berechnung der Indikatoren für die einzelnen CEE-Länder sowie Österreich, da es ansonsten aufgrund ihres hohen Anteils an den Befragungsteilnehmern insgesamt zu erheblichen Verzerrungen der Ergebnisse kommen würde.

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