Monitoring des Bundeshaushalts mithilfe der Zukunftsquote für 2026 - 2028
Monitoring des Bundeshaushalts mithilfe der Zukunftsquote für 2026 - 2028
Ob die Bundesregierung ihre Versprechen in der Investitions- und Klimapolitik einhält, zeigt sich in der konkreten Ausgestaltung des Bundeshaushalts – insbesondere in einer Phase, in der durch die im März 2025 erfolgte Grundgesetzänderung erhebliche zusätzliche kreditfinanzierte Mittel zur Verfügung stehen. Das Projekt „Monitoring des Bundeshaushalts mithilfe der Zukunftsquote für 2026–2028“ untersucht, in welchem Umfang der Bundeshaushalt Zukunftsinvestitionen tatsächlich priorisiert. Zwar besteht ein breiter Konsens darüber, dass Ausgaben mit langfristigem Nutzen gestärkt werden sollten, in der haushaltspolitischen Praxis dominieren jedoch häufig Maßnahmen mit unmittelbarem Gegenwartsnutzen. Die vom ZEW entwickelte „Zukunftsquote“ schafft hier Transparenz, indem sie die Zukunftsorientierung des Haushalts systematisch messbar macht. Für das Monitoring der Jahre 2026 bis 2028 ist sie besonders geeignet, da sie eine fundierte ökonomische und theoretische Grundlage mit einer klaren und prägnanten Ergebniszahl verbindet und so aufzeigt, ob und in welchem Maße es gelingt, langfristigen Zielsetzungen ein höheres Gewicht in der Haushaltspolitik zu verleihen.