1. 02.03.2021 · ZEW (msc/sel)
    China Economic Panel
    China | Greater China | China Economic Panel | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator
    Der CEP-Indikator ist in der Februar-Umfrage um 9,1 Punkte gestiegen und steht derzeit bei 64,0 Punkten.

    In der aktuellen Umfrage vom Februar 2021 (16.02. – 24.2.2021) steigt der CEP-Indikator um 9,1 Punkte auf einen neuen Wert von 64,0 Punkten. Dies ist der bisher höchste Wert seit Beginn der Umfrage Mitte 2013. Der CEP-Indikator, der auf Basis des China Economic Panel (CEP) in Kooperation mit der Fudan Universität, Shanghai, erhoben wird, gibt die Konjunkturerwartungen internationaler Finanzmarktexperten/-innen für China auf Sicht von zwölf Monaten wieder.

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  2. 26.02.2021 · ZEW (gli/jdo/scw/sel)
    Forschung
    Unternehmen | Unternehmensinsolvenz | staatliche Hilfe

    Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie erhielten vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unkompliziert Zugang zu umfangreichen staatlichen Hilfen, um die durch den Lockdown verursachten Liquiditätsengpässe zu überstehen. Dabei wurde größtenteils nach dem Gießkannenprinzip verfahren. Die finanzielle Unterstützung gesunder Unternehmen, die durch den Lockdown unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, ist absolut nachvollziehbar, es erhielten aber auch Unternehmen staatliche Hilfe, die auch ohne den Lockdown in eine existenzielle Krise gesteuert wären. Die Dringlichkeit der Maßnahmen führte zu einer undifferenzierten Herangehensweise, welche neben den direkten Kosten in Milliardenhöhe auch negative Folgen für mittelfristige Wachstumschancen und die Produktivitätsentwicklung in Deutschland haben können. Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, haben die undifferenzierten Finanzhilfen dazu beigetragen, dass ein Rückstau an Unternehmensinsolvenzen entstanden ist, der sich früher oder später auflösen wird. Insbesondere sehr kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Insolvenz bestritten hätten, wurden ohne die Perspektive einer erfolgversprechenden Sanierung am Leben gehalten.  

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  3. 24.02.2021 · ZEW (fhe)
    Kommentar
    Corona-Virus | Deutschland | Öffentlicher Haushalt

    Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat die Corona-Krise im Jahr 2020 zu einem Finanzierungsdefizit des Staates in Höhe von 139,6 Milliarden Euro geführt. Prof. Dr. Friedrich Heinemann, Leiter des Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" am ZEW Mannheim, erklärt dazu:

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  4. 22.02.2021 · ZEW (ibe/deg)
    Forschung
    Unternehmen | Innovation | Innovationsaktivität | Corona-Virus
    Die EFI-Mitglieder stehen um einen Bildschirm, auf dem Bundeskanzlerin Merkel und Bundesforschungsministerin Karliczek zu sehen sind.

    Das aktuelle Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das heute der Bundeskanzlerin pandemiebedingt virtuell übergeben wurde, analysiert u. a. die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschungs- und Innovationsaktivitäten (F&I) von Unternehmen und bezieht Stellung zur aktuellen F&I-Politik der Bundesregierung.

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  5. 22.02.2021 · ZEW (clu)
    Kommentar
    Corona-Virus | Steuerbelastung | Unternehmen | Besteuerung

    Das dritte Corona-Steuerhilfegesetz fällt nicht ehrgeizig genug aus, um die Folgen der Krise abzufedern. Die Corona-Krise trifft die deutsche Wirtschaft noch viel härter als die Finanzkrise. Gemessen am Ausmaß der Krise geraten die Maßnahmen insgesamt zu zaghaft und wenig innovativ. Deshalb sind weitergehende Maßnahmen angemessen. Diese Position hat Christopher Ludwig, Wissenschaftler im Forschungsbereich „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“ am ZEW Mannheim, heute bei einer Expertenanhörung im Finanzausschuss des Bundestages in Berlin zum dritten Corona-Steuerhilfegesetz deutlich gemacht:

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  6. 22.02.2021 · ZEW (srf/sel)
    Nachgefragt
    Gesundheitsökonomik | Gesundheitspolitik | Gesundheitsversorgung | ZEWnews

    Die Gesundheitswirtschaft hat nicht nur eine erhebliche ökonomische Bedeutung für Deutschland – Gesundheitsleistungen sind auch essenzieller Bestandteil der Daseinsvorsorge für Bürger/innen. Das ZEW hat zu Beginn des Jahres 2021 die Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ ins Leben gerufen. Was Gesundheitsökonomie ist, wo uns diese im Alltag begegnet und welchen Forschungsfragen die Projektgruppe nachgeht, erläutert ZEW-Ökonom Dr. Simon Reif im Interview.

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  7. 22.02.2021 · ZEW (csp/vdu/sel)
    Forschung
    EU-Kommission | Multinationale Unternehmen | Steuern und Steuerwissenschaft

    Country-by-Country-Reporting (CbCR) wird von den EU-Mitgliedstaaten und den berichtenden Finanzunternehmen sehr heterogen umgesetzt. Anstatt für mehr Steuertransparenz zu sorgen, offenbaren CbCRs eine mangelnde Vergleichbarkeit und Probleme bei der Interpretation der Berichte. Auslöser hierfür sind ungenaue Vorgaben hinsichtlich der Berechnung und Darstellung der CbCR-Daten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der Universität Mannheim. Die Europäische Kommission sollte daher, so das Fazit der Studie, klare und einheitliche Richtlinien sowie Definitionen eines CbCR-Berichts veranlassen, bevor sie die Berichterstattungspflicht auf alle multinationalen Unternehmen ausweitet.

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  8. 18.02.2021 · ZEW (srf/ssu/sel)
    Forschung
    Gesundheits- und Sozialpolitik | Gesundheitsökonomik | Gesundheitspolitik | Corona-Virus

    Die Anzahl der Krebsvorsorgeuntersuchungen ist vor allem während der ersten Welle der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 stark zurückgegangen. Das kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken, denn eine spät erkannte Krebserkrankung kann sich negativ auf den Behandlungserfolg auswirken. Die Angst vor Ansteckung mit Corona spielt bei ausbleibenden Arztbesuchen zur Vorsorge anscheinend eine große Rolle. Dies bestätigen Befragungsdaten ebenso wie eine aktuelle Auswertung von Suchhäufigkeiten auf Google-Trends-Daten durch Ökonomen des ZEW Mannheim.

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  9. 17.02.2021 · ZEW (srf/sel)
    Forschung
    Gesundheitsökonomik | Gesundheitspolitik | Gesundheitsversorgung

    Die Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“, die zum 1. Januar 2021 am ZEW Mannheim die Arbeit aufgenommen hat, kann bereits wenige Wochen nach ihrer Gründung einen schönen Erfolg verbuchen. Ihr Antrag auf Förderung eines umfangreichen Forschungsprojekts auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomik wurde vom Land Baden-Württemberg positiv beschieden. Das ZEW-Projekt ist eines von insgesamt 17 Projekten, die im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg in diesem und im nächsten Jahr mit insgesamt 51,9 Millionen Euro gefördert werden.

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  10. 16.02.2021 · ZEW (msc/fbr/jrr/sel)
    ZEW-Konjunkturerwartungen
    ZEW-Konjunkturerwartungen | Konjunkturumfrage | Konjunkturforschung | Konjunkturprognose | Konjunkturindikator | Deutschland | Europa | ZEW-Finanzmarkttest
    ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Februarumfrage 2021 erneut deutlich an und liegen mit 71,2 Punkten um 9,4 Punkte höher als im Januar. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich geringfügig im Vergleich zum Vormonat. Der Lageindikator beträgt im Februar minus 67,2 Punkte. Dies sind 0,8 Punkte weniger als im Januar. Damit befindet sich die Lageeinschätzung seit sechs Monaten praktisch unverändert auf dem gleichen niedrigen Niveau. „Die Finanzmarktexpertinnen und -experten schauen optimistisch in die Zukunft. Sie sind zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auf Sicht von sechs Monaten wieder auf Wachstumskurs sein wird. Vor allem bei Konsum und Handel wird ein deutlicher Aufholprozess erwartet. Damit einher geht auch eine höhere Inflationserwartung“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

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