1. 08.04.2021 · ZEW (fhe/jno/deg)
    Forschung
    EZB | Staatsanleihe | Stabilisierung | Corona-Virus
    Sonne scheint durch übergroßes Euro-Symbol.

    Die bisherige Stabilität der Euro-Staatsanleihemärkte in der Pandemie ist vor allem dem PEPP-Wertpapierkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken. Demgegenüber haben die EU-Corona-Finanzpakete keinen messbaren Beitrag zur Einengung der Zinsabstände geleistet. Dies belegt eine Studie, die das ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung erarbeitet hat.

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  2. 06.04.2021 · ZEW (bpe/mpl/deg)
    Forschung
    FuE | Innovationsausgaben | Unternehmen
    Innovationsführer wie Deutschland, Schweden oder Finnland erhöhen ihre öffentlichen FuE-Ausgaben antizyklisch.

    OECD-Staaten reagieren mit ihren Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) unterschiedlich auf Veränderungen im Konjunkturzyklus: In Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs erhöhen die Staaten merklich ihre öffentlichen Budgets für FuE, während die öffentlichen FuE-Ausgaben in Rezessionen im Durchschnitt über alle Länder nahezu konstant bleiben.

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  3. 31.03.2021 · ZEW (sbl/sel)
    Forschung
    Öffentliche Einrichtung | Beschaffung | Entscheidung | Wettbewerb
    EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim zum öffentlichen Vergabewesen

    Für Einkäufer im öffentlichen Beschaffungswesen in Deutschland und Finnland ist es ausschlaggebend, die Vergabe öffentlicher Aufträge an Bieter mit schlechtem Ruf zu vermeiden. Ihre Möglichkeiten dies zu tun, können jedoch in der Praxis eingeschränkt sein. Laut einer aktuellen EconPol-Studie unter Mitarbeit des ZEW Mannheim scheuen öffentliche Einkäufer zudem Beschaffungen, die die erwarteten Kosten übersteigen oder lehnen diese ab, wenn die geforderte Qualität nicht stimmt.

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  4. 19.03.2021 · ZEW (kki/deg)
    Forschung
    Konsolidierung Bankensektor | Bankensystem | Bankenliquidität | ZEW-Finanzmarkttest | Finanzmarkt | Kreditrisiko
    Blick durch drei Banktürme in einen wolkengedeckten Himmel-

    Finanzmarktexperten/-innen erwarten eine Zunahme an Kreditausfällen und die Notwendigkeit zusätzlicher Rückstellungen für Unternehmenskredite bei den deutschen Banken in den kommenden sechs Monaten. Sie gehen zudem davon aus, dass die Konsolidierung unter den Sparkassen und Genossenschaftsbanken leicht zunehmen wird. Dies zeigt eine Auswertung der Sonderfrage im aktuellen ZEW-Finanzmarkttest, an der sich 189 Finanzmarktexperten/-innen im März 2021 beteiligt haben.

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  5. 19.03.2021 · ZEW (mot/deg)
    Forschung
    Strommarkt | Strompreis | Erneuerbare Energien | Energiewende
    Symbolbild mit Windrädern und Stromenergie.

    Der Strompreis sollte nicht wie bisher bundesweit einheitlich gebildet werden, sondern die lokalen Bedingungen des physischen Netz berücksichtigen. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle Forschungspapier eines Konsortiums von TU München, FIM/FIT Fraunhofer, DIW Berlin, EWI Institut der Universität zu Köln, und ZEW Mannheim im Rahmen des vom BMBF geförderten und vom Projektträger Jülich begleiteten Kopernikus-Projektes SynErgie.

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  6. 17.03.2021 · ZEW (ssi/deg)
    Forschung
    Grundsteuer | Verteilungseffekte | Privater Haushalt | Einkommensverteilung | Besteuerung | Miete
    Symbolbild zu Grundsteuer mit Miniaturhaus auf Taschenrechner.

    Am Einkommen gemessen ärmere Mieter werden bis zu vier Mal stärker durch Grundsteuererhöhungen belastet als reichere. Vermieter tragen nur in den ersten zwei Jahren nach einer Erhöhung einen Teil der Steuerlast. Spätestens nach drei Jahren geben sie die höhere Grundsteuer vollständig an ihre Mieter/innen weiter. Verkaufspreise hingegen reagieren nicht auf Steueränderungen. Das belegt eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim in Kooperation mit der Universität Maastricht. Die Grundsteuer ist somit eine regressive Steuer: Sie belastet geringere Einkommen relativ gesehen stärker als Haushalte mit höherer Finanzkraft.

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  7. 15.03.2021 · ZEW (mws/deg)
    Forschung
    Energiekonsum | Verhaltensökonomik | Umweltbewusstsein
    Frau betätigt Lichtschalter

    Der Strom-, Wasser- oder Gasverbrauch wird in Deutschland in aller Regel nur einmal im Jahr abgerechnet. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheims zeigt, dass diese Art der Abrechnung zu mehr Verbrauch führt. Die sofortige Zahlung der Kosten bietet hingegen Anreize, den Verbrauch zu senken.

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  8. 08.03.2021 · ZEW (tbk/sel)
    Forschung
    Finanzmarkt | Aktienmarkt | Vermögensbildung | Frauenbildung
    Diese Ungleichheit könnte mittels Investitionen in Finanzwissen und Vertrauen behoben werden.

    Frauen engagieren sich am Aktienmarkt und bei sonstigen Finanzaktivitäten zum Vermögensaufbau weniger stark als Männer. Zurückzuführen ist dies zum einen auf tatsächliche Lücken im Finanzwissen von Frauen, zum anderen aber auch auf mangelndes Selbstvertrauen. Frauen schätzen ihr Finanzwissen häufig geringer ein, als es tatsächlich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Global Financial Literacy Excellence Center (GFLEC) an der George Washington University School of Business, der Universität Groningen und der Niederländischen Nationalbank DNB.

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  9. 05.03.2021 · ZEW (vme/lra/sel)
    Forschung
    Frauen | Unternehmenswert | Vorstand
    Die Studie analysiert den Effekt der Frauenquote im Vergleich zu Ländern mit rechtlich bindendem Prozentsatz.

    Frauen in den Vorständen von Unternehmen wirken sich positiv auf deren Wert aus. Ausschlaggebend hierfür ist, dass eine Frauenquote in der Unternehmensführung vor allem den Abbau ineffizienter Unternehmensprozesse zur Folge hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ZEW Mannheim und der New Economic School in Moskau. Untersucht wurden sowohl die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen als auch die Eigenschaften von deren Mitgliedern in sieben europäischen Ländern, die leichte bis härtere Regulierungen bei Frauenquoten aufweisen. In einem weiteren Schritt wurden die Auswirkungen der Quote auf den Wert und die Geschäftstätigkeit der Unternehmen untersucht, wobei Finanzdaten aus den Jahren vor der Ankündigung der Quote sowie nach deren Inkrafttreten verwendet wurden.

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  10. 26.02.2021 · ZEW (gli/jdo/scw/sel)
    Forschung
    Unternehmen | Unternehmensinsolvenz | staatliche Hilfe

    Bereits zu Beginn der Corona-Pandemie erhielten vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland unkompliziert Zugang zu umfangreichen staatlichen Hilfen, um die durch den Lockdown verursachten Liquiditätsengpässe zu überstehen. Dabei wurde größtenteils nach dem Gießkannenprinzip verfahren. Die finanzielle Unterstützung gesunder Unternehmen, die durch den Lockdown unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, ist absolut nachvollziehbar, es erhielten aber auch Unternehmen staatliche Hilfe, die auch ohne den Lockdown in eine existenzielle Krise gesteuert wären. Die Dringlichkeit der Maßnahmen führte zu einer undifferenzierten Herangehensweise, welche neben den direkten Kosten in Milliardenhöhe auch negative Folgen für mittelfristige Wachstumschancen und die Produktivitätsentwicklung in Deutschland haben können. Wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim zeigt, haben die undifferenzierten Finanzhilfen dazu beigetragen, dass ein Rückstau an Unternehmensinsolvenzen entstanden ist, der sich früher oder später auflösen wird. Insbesondere sehr kleine, finanziell schwache Unternehmen, die unter normalen wirtschaftlichen Umständen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Weg in die Insolvenz bestritten hätten, wurden ohne die Perspektive einer erfolgversprechenden Sanierung am Leben gehalten.  

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