1. 20.08.2021 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Standpunkt | Wettbewerb | Marktdesign | Klimaschutz
    Personenfoto des ZEW-Präsidenten Prof. Achim Wambach, Ph.D.

    Die Europäische Kommission beabsichtigt, im Rahmen des European Green Deal Nachhaltigkeitsziele auch im Wettbewerbsrecht stärker zu verankern. Dies ist Anlass, das Zusammenspiel zwischen Markt und Staat zu überdenken. Marktdesign, ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, kann dabei Orientierung geben. Die öffentliche Hand sollte mehr in Märkte eingreifen, aber richtig.  

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  2. 03.08.2021 · ZEW (awh/dos/deg)
    Kommentar
    Klimawandel | Klima; Naturkatastrophen | Klimaforschung | Klimaveränderung
    Sandsäcke halten Hochwasser zurück. Dahinter waten Helfende durch das Hochwasser in einer Stadt und schieben ein Schlauboot

    Die verheerende Flutkatastrophe mit über 180 Todesopfern und ökonomischen Schäden in Milliardenhöhe hat erhebliche Defizite bei der Absicherung von Elementarrisiken offen gelegt. Wie es gelingt, eine flächendeckende Versicherung gegen Hochwasser in Deutschland zu etablieren.

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  3. 06.04.2020 · ZEW (dre/fkr)
    Kommentar
    Corona-Virus | Anreizregulierung | Krisenmanagement
    Dominik Rehse vom ZEW befürwortet eine Belohnung für richtiges Verhalten in der Corona-Krise.

    Die von der Politik beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland sind sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Neben der Sanktionierung von Verstößen gegen diese Maßnahmen sollte jedoch auch richtiges, verantwortungsvolles Verhalten der Bürger/innen belohnt werden. Prädestiniert dafür sind Mobilfunkgeräte und -systeme, argumentiert Dr. Dominik Rehse, Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe "Design digitaler Märkte" am ZEW Mannheim, in einem aktuellen Standpunkt.

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  4. 13.07.2018 · ZEW (ibe)
    Kommentar
    Standortwettbewerb
    DieDigitalisierung weltweit ein Topthemen der gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Debatte

    Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist gespickt mit Digitalthemen, neue Ziele werden ausgerufen: ein europäisches Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) à la Airbus oder CERN muss her. Das mag in die richtige Richtung gehen. Aber es ist an der Zeit, endlich die Hausaufgaben zu machen, die jahrelang versäumt wurden. Das sind: Breitbandausbau, E-Government und die Förderung des Mittelstandes, kommentiert Prof. Dr. Irene Bertschek, Leiterin des Forschungsbereichs „Digitale Ökonomie“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

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  5. 30.05.2018 · ZEW (awh)
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    ZEW-Präsident | Buchhandel | Wettbewerb | Monopolkommission

    Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Prof. Achim Wambach, Ph.D., hat sich in seiner Funktion als Vorsitzender der Monopolkommission gegen die in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Buchpreisbindung ausgesprochen, die Verlage dazu anhält, beim Verkauf von Büchern einen Verkaufspreis festzusetzen. Laut Prof. Wambach handelt es sich dabei um einen schwerwiegenden Markteingriff, der fairen Wettbewerb verhindert.

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  6. 05.12.2016 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Italien | Verfassungsreform

    In einer Stellungnahme zur Ablehnung der Verfassungsreform in Italien äußert sich der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Prof. Achim Wambach, Ph.D., wie folgt:

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  7. 14.10.2016 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt im Jahr 2017 von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde.

    Jedes Jahr im Oktober veröffentlichen die Netzbetreiber die Höhe der Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) für das kommende Jahr. Die Umlage kennt seit Jahren nur einen Trend: nach oben. Diese Entwicklung trägt erheblich zum Anstieg der Strompreise bei, was Mehrkosten für die Industrie und private Verbraucher bedeutet. Derzeit kommen bereits mehr als 25 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Quellen. Auch damit die Kosten nicht außer Kontrolle geraten, sind Reformen nötig, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

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  8. 19.07.2016 · ZEW (phu/ybr)
    Kommentar
    FuE | Wettbewerbsfähigkeit | EU-Strukturfonds | Innovationskraft
    Mehr Integration erhöhe den Wirkungsgrad der europäischen Forschungspolitik, argumentieren die ZEW-Innovationsökonomen  Hünermund und Licht

    Für eine Koordination der nationalen Forschungspolitiken innerhalb der EU und die konsequente Verteilung von gemeinsamen Fördertöpfen nach dem Effizienzprinzip plädieren die ZEW-Innovationsökonomen Paul Hünermund und Dr. Georg Licht in einem Beitrag auf dem Internetportal VOX, das vom CEPR in London betrieben wird. Derzeit werde auf europäischer Ebene ein Mittelweg zwischen der Förderung von Spitzenforschung und einer geographisch möglichst ausgeglichenen Verteilung von Fördermitteln angestrebt. Diese Vorgehensweise sei nicht mit dem Ziel der Exzellenzförderung vereinbar.

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  9. 15.07.2016 · ZEW (fhe/ggr)
    Kommentar
    Euroraum | Haushaltsdefizit
    Die Regeln der Eurozone dürfen keinesfalls von politischen Entwicklungen und Wahlterminen abhängig sein, argumentiert ZEW-Forschungsbereichsleiter Friedrich Heinemann.

    Für eine Anwendung der Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts ohne politische Rücksichtnahmen plädiert Prof. Dr. Friedrich Heinemann, der am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) den Forschungsbereich "Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft" leitet, in einem Kommentar auf der Brüsseler Nachrichten-Plattform EurActiv. Ansonsten drohe die Eurozone ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren im Zuge des derzeit laufenden EU-Defizitverfahrens gegen Spanien und Portugal.

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  10. 24.06.2016 · ZEW (awh)
    Kommentar
    Referendum | Marktaustritt | Großbritannien
    Die Entscheidung ist gefallen: Großbritannien will die EU verlassen.

    ZEW-Präsident Achim Wambach sieht in der Brexit-Entscheidung eine Zäsur für Europa. "Großbritannien wird jetzt in langwierige Verhandlungen mit der EU eintreten, um sich die Vorteile einer Freihandelszone zu bewahren. Es ist zu erwarten, dass die Brexit-Entscheidung den euroskeptischen Kräften in anderen EU-Ländern Auftrieb geben wird. Die EU muss deshalb reagieren. Erforderlich ist eine stärkere Konzentration der EU-Kommission auf ihre Aufgabe als Hüterin der Verträge. Kompetenzen sollten zum Teil wieder in die nationalen Parlamente zurückverlagert werden. Wir werden ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten sehen."

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