Das in diesem ZEW Research Seminar vorgestellte Papier liefert Evidenz zu dem großen, andauernden Rückgang der Arbeitsunfallquote in Betrieben infolge von Private Equity-Übernahmen durch US-amerikanische börsennotierte Unternehmen. Dabei geht die Kurve bei Proxys für kurzfristige Übernahmeankündigungen steiler zurück, und es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Rückgangs und Änderungen auf Führungsebene oder dem Einsatz von Automatisierung und Outsourcing. Nach der Übernahme geht zudem die Anzahl der Verstöße bei betrieblichen Sicherheitsüberprüfungen zurück. Unternehmen, denen es gelang, ihre Unfallquote nach der Übernahme zu senken, sind nachher häufiger selbst an die Börse gegangen. Schließlich wurde festgestellt, dass Betriebe, in denen die Unfallgefahr besonders hoch ist, nach der Übernahme weniger Arbeitsplätze abbauen als Betriebe mit geringer Unfallgefahr.

Redner

Malcolm Wardlaw

University of Michigan, USA

Standort

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Termin

25.07.2019 | 14:00 - 15:30

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

Heinz-König-Hall

Kontakt

Leitung Nachwuchsforschungsgruppe