Die Evaluierung der Lehre durch Studierende ist eine häufig verwendete Methode, um die Zufriedenheit der Studierenden mit der Qualität der Lehre subjektiv zu messen. Die Gültigkeit dieser Methode stößt jedoch an ihre Grenzen, wenn die Studierenden in ihrem Bewertungsstil zu heterogen sind und unterschiedliche Kurse besuchen. Anhand administrativer Daten, welche die Evaluationen eines Studierenden miteinander verknüpfen, ist es möglich, die personenspezifischen Bewertungsmaßstäbe zu schätzen. Das in diesem ZEW Research Seminar vorgestellte Papier zeigt, dass die Heterogenität des Bewertungsstils ungefähr ein Drittel der Evaluierungsvariation innerhalb eines Kurses ausmacht und dass die Verteilung der Studierenden einen erheblichen Einfluss auf das Kursranking innerhalb eines Fachbereichs haben. Diese Ergebnisse werfen die Frage auf, ob diese Evaluationen tatsächlich nützliche Anregungen für Lehrende bieten.

Redner

Marco Bertoni

Università Degli Studi di Padova, Italien

Standort

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Termin

17.10.2019 | 14:00 - 15:15

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Raum

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