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Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen in der aktuellen Februarumfrage 2021 erneut deutlich an und liegen mit 71,2 Punkten um 9,4 Punkte höher als im Januar. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich geringfügig im Vergleich zum Vormonat. Der Lageindikator beträgt im Februar minus 67,2 Punkte. Dies sind 0,8 Punkte weniger als im Januar. Damit befindet sich die Lageeinschätzung seit sechs Monaten praktisch unverändert auf dem gleichen niedrigen Niveau. „Die Finanzmarktexpertinnen und -experten schauen optimistisch in die Zukunft. Sie sind zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auf Sicht von sechs Monaten wieder auf Wachstumskurs sein wird. Vor allem bei Konsum und Handel wird ein deutlicher Aufholprozess erwartet. Damit einher geht auch eine höhere Inflationserwartung“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D., die aktuellen Erwartungen.

ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland klettern weiter auf 71,2 Punkte.

Die Erwartungen der Finanzmarktexpertinnen und Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone steigen im Februar ebenfalls erheblich an. Sie liegen mit 69,6 Punkten um 11,3 Punkte über dem Wert vom Januar. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet steigt um 4,3 Punkte auf einen neuen Wert von minus 74,6 Punkten. Er ist damit allerdings nur geringfügig höher als im Oktober 2020.

Einen abermaligen starken Anstieg erfahren die Inflationserwartungen. Für das Eurogebiet steigen sie um 20,2 Punkte auf einen neuen Indikatorwert von 71,8 Punkten. Der Inflationsindikator für Deutschland legt im Februar um 15,3 Punkte zu und liegt damit bei 73,5 Punkten.

Ausführliche Informationen und Studien zu den ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die Veröffentlichungstermine 2021 (als PDF-Datei, 24 KB) und die historische Datenreihe (als Excel-Datei, 81 KB).

Mehr zu Achim Wambach bei Twitter: @AchimWambach

Datum

16.02.2021

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