Im Personalmanagement werden kontinuierlich neue Strategien entwickelt, die Leistungsanreize für die Mitarbeiter bieten und die Arbeitsproduktivität erhöhen sollen: Diese Strategien betreffen häufig die Einführung innovativer Entlohnungssysteme oder die Flexibilisierung der Arbeitszeit. So sind der Abbau von Hierarchiestufen, die Koppelung der Entlohnung an den Unternehmenserfolg und Jahreszeitkonten zur Zeit vielfach in der Diskussion. Von den genannten Personalmanagement-Methoden versprechen sich Unternehmen eine effizientere Vergütung der Leistung ihrer Beschäftigten, da Arbeit und Lohn nicht mehr nur eindimensional und monokausal voneinander abhängen. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit soll die Gestaltungsfreiheit und Produktivität der Mitarbeiter erhöhen und den Personaleinsatz optimieren. Außerdem verspricht man sich eine Reduktion der Mitarbeiterfluktuation und eine Senkung der Fehlzeiten. Oft wissen jedoch die Verantwortlichen zu wenig über die Wirksamkeit innovativer Personal-Strategien oder schrecken vor vermeintlich hohen Reorganisationskosten zurück. Wie wirksam neue Personalmanagement-Methoden sind und welche der genannten Ziele tatsächlich erreicht werden, wird im Rahmen einer Evaluationsstudie untersucht. Hierzu werden innerbetriebliche Daten eines kooperierenden Unternehmens verwendet.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Zwick, Thomas (2003), Empirische Determinanten des Widerstandes von Mitarbeitern gegen Innovationen, Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf) 55, 45-59.

Zwick, Thomas (2002), Employee resistance against innovations, International Journal of Manpower 23 (6), 542-552.