In modernen, wissensbasierten Volkswirtschaften ist der Zusammenhang von Gesundheit und Arbeitsproduktivität weniger offensichtlich als früher. Der Einfluss der körperlichen Gesundheit auf die Produktivität wird durch den Wandel der Arbeitswelt und insbesondere den Rückgang körperlicher Arbeit abgeschwächt. Tatsächlich ist aber in den vergangenen Jahren eine Zunahme beispielsweise von psychischen Erkrankungen und riskantem Gesundheitsverhalten zu erkennen, die wiederum mit Produktivitätseinbußen einhergehen.

Dieser Workshop dient dem wissenschaftlichen Austausch von empirisch arbeitenden Gesundheits-, Bildungs-, und Arbeitsmarktökonomen sowie Wissenschaftlern aus verwandten Disziplinen. Der Fokus liegt auf den Zusammenhängen zwischen Gesundheit und Humankapital: Gesundheit ist eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung kognitiver und nichtkognitiver Fähigkeiten. Diese können umgekehrt auch die Gesundheit beeinflussen. Ebenso interagieren Gesundheit und Humankapital mit individuellen Arbeitsmarktergebnissen und beeinflussen diese entscheidend.

Beiträge können unter anderem zu folgenden Themen eingereicht werden

  • Zusammenhang zwischen Gesundheit und Humankapital
  • Entwicklung kognitiver und nichtkognitiver Fähigkeiten, psychische Gesundheit
  • Intergenerationale Transmission von Gesundheit und Humankapital
  • Gesundheit und Arbeitsmarktergebnisse
  • Arbeitsfähigkeit

Hauptredner

  • Janet Currie (Columbia University)
  • Gerard van den Berg (Universität Mannheim)

Academic Committee

  • Gerard van den Berg (Universität Mannheim)
  • Charles Courtemanche (University of North Carolina at Greensboro)
  • Markus Frölich (Universität Mannheim)
  • Christina Gathmann (Universität Mannheim)
  • Andrea Mühlenweg (ZEW Mannheim)
  • Christopher Ruhm (University of Virginia)
  • David Ribar (University of North Carolina at Greensboro)

Programm, 66 KB

Termin

21.07.2011 - 22.07.2011

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Kontakt

Senior Researcher