Vor einem Jahr wurde das Urheberrechtsgesetz durch den sogenannten „2. Korb“ in wesentlichen Punkten reformiert: Die Änderungen beeinflussen die Möglichkeiten im Umgang mit digitalisierter Literatur für Forschungs- und Unterrichtszwecke. Unternehmen und Organisationen, die wissenschaftliche Literatur in Form von elektronischen Dateien beschaffen, nutzen und verbreiten, müssen die neue Rechtslage berücksichtigen. Und auch für öffentliche Bibliotheken und Archive werden ihre Arbeitsweisen umstellen müssen, was auch ökonomische Konsequenzen hat.

Das ZEW-Abendseminar gibt Ihnen einen komprimierten Überblick über die „urheberrechtlichen Schranken“ (das sind die von den Rechtsinhabern wie Verlagen und Autoren zu duldenden Nutzungshandlungen). Sie erfahren, welche Beschränkungen und Möglichkeiten insbesondere Bibliotheken, Archiven und Forschungsbereiche von Unternehmen beim Umgang mit digitaler wissenschaftlicher Literatur haben.

Referenten

ZEW / Wirth-Rechtsanwälte

Wer mit digitalen Dokumenten umgeht, ist sich über juristische Konsequenzen seines Handelns oft nicht im Klaren:

der Vertriebsmitarbeiter, der seinem Kunden einen Fachartikel zuschickt; der Unternehmensbibliothekar, der digitale Literatur anbietet; die Assistentin, die einen Artikel für den Chef einscannt.
Viele Fragen sind offen:

Verantwortliche von Bliotheken und Archiven, wissenschaftlichen Instituten sowie von Forschungs- und Dokumentationsabteilungen kommerziell tätiger Unternehmen, Einkäufer und Nutzer digitaler Literatur in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen (insbesondere aus den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit)

Standort

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Termin

11.03.2009 | Abendveranstaltung: 17.00 - 20.00 Uhr

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

L 7, 1 68161 Mannheim

Einheit
Kategorie
  • Expertenseminar
Schlagworte
Meinungen