Dieses Paper untersucht die ökonomische Begründung von "blue laws" dh Beschränkungen des Sonntagsverkaufs in den Vereinigten Staaten. Es wird in einem allgemeinen Gleichgewichtsmodell gezeigt, dass der Sonntagsschluß reale Effekte haben kann, wenn Externalitäten beim Genuß von Freizeit oder in der Technologie des EInzelhandelsektors vorhanden sind. Diese Hypothese werden in einem Panel von US-Bundesstaaten und in der CPS-Stichprobe untersucht. Ein IV-Ansatz wird eingesetzt um der ENdogeneität der Gesetze Rechnung zu tragen. Das Ladenschlussgesetz kann in unserer Stichprobe mit einer Minderung der Beschäftigung, einer Erhöhung der Lohn und Gehalt pro Mitarbeiter, und einem Rückgang der Einzelhandelspreise verbunden werden. Der Mechanismus scheint mit dem Ausmass der Teilzeitarbeitnehmer zusammen zu hängen.

Redner

Michael Burda

Humboldt-Universität zu Berlin

Termin

14.07.2005 | 16:00 - 17:30

Veranstaltungsort

ZEW, L 7,1 D-68161 Mannheim

Raum

Straßburg