Vom Steuerwettbewerb zur koordinierten globalen Unternehmensbesteuerung? Trends, Perspektiven und Belastungswirkungen für deutsche Familienunternehmen

Vom Steuerwettbewerb zur koordinierten globalen Unternehmensbesteuerung? Trends, Perspektiven und Belastungswirkungen für deutsche Familienunternehmen

In den letzten Jahrzehnten war eine Intensivierung im internationalen Steuerwettbewerb zu beobachten. Insbesondere durch die zunehmende Einführung von Präferenzregimen sowie der als aggressive Steuerplanung wahrgenommenen Ausnutzung immaterieller Wirtschaftsgüter wurden in den letzten Jahren auf (inter-)nationaler Ebene zahlreiche Gegenmaßnahmen verabschiedet, um einen als schädlich empfundenen Steuerwettbewerb zu begrenzen. In jüngerer Zeit hat sich das politische Augenmerk verstärkt auf digitale Unternehmen gerichtet, die aufgrund ihrer fehlenden physischen Präsenz in Marktstaaten mehr Freiheitsgrade in ihrer Steueroptimierung aufweisen. Die diskutierten Gegenmaßen reichen hier von unilateralen Digitalsteuern bis hin zu internationalen Überlegungen einer Reform des Unternehmenssteuerrechts (teilweise Umverteilung des Steuersubstrats in die Marktstaaten - Säule 1; Festlegung einer Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen - Säule 2).


Ziel dieses Projektes ist es, die jüngeren Entwicklungen im Steuerwettbewerb für den Investitionsstandort Deutschland sowie für Familienunternehmen potenziell vielfältige Auswirkungen systematisch zu analysieren.

Projektteam

Katharina Nicolay

Katharina Nicolay

Leitung
Stellvertretende Leitung

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Sophia Wickel

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Researcher

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Theresa Bührle

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Daniela Steinbrenner

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Vergangene Projekte

Internationaler Steuerwettbewerb – Bewertung, aktuelle Trends und steuerpolitische Schlussfolgerungen

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Kontakt

Stellvertretende Leitung, Prof. Dr. Katharina Nicolay
Telefon +49 (0)621 1235-397