Wirkungsevaluierungen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Berlin in der Förderperiode 2021-2027
Wirkungsevaluierungen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Berlin in der Förderperiode 2021-2027
Ziel des Projekts ist es, die Wirkung der Förderungen zu ermitteln, die im Rahmen des EFRE-Programms des Landes Berlin in der Förderperiode 2021-2027 vergeben werden. Gleichzeitig sollen auch die Wirkungen der vorangegangenen Förderperiode 2014-2020 einbezogen werden.
Der Beitrag des ZEW in dem Projekt ist die Durchführung einer kontrafaktischen Wirkungsanalyse zu Förderungen, die an die Zielgruppe Unternehmen gingen. Zum Einsatz kommen konditionale Differenz-in-Differenzen-Schätzungen (kDiD). Dabei wird in einem ersten Schritt eine Kontrollgruppe gebildet, die Unternehmen umfasst, die keine EFRE-Förderung erhalten haben und die sich in wesentlichen Merkmalen nicht von der Gruppe der EFRE-geförderten Unternehmen ("Begünstigte") unterscheidet. In einem zweiten Schritt wird für die Gruppen der Begünstigten und der gewichteten Kontrollgruppenunternehmen der Einfluss der erhaltenen Unternehmen-Region-Förderung auf verschiedene Zielgrößen im Rahmen von Differenz-in-Differenzen-Schätzungen (DiD) bestimmt. Folgende Zielgrößen werden betrachtet:
- Im Förderbereich Klima und Umwelt: Einführung von Umweltinnovationen differenziert nach der Art der Umweltwirkung und der Höhe des Beitrags zum Umweltschutz
- Im Förderbereich Innovation und Produktivität: Innovationsausgaben, FuE-Ausgaben, FuE-Beschäftigte, Einführung von Produkt- und Prozessinnovationen, Umsatz mit Produktinnovationen, Produktivität (Umsatz je Beschäftigten)
Datenbasis für die Wirkungsanalyse ist zum einen eine Befragung der Zuwendungsempfänger und zum anderen das Mannheimer Innovationspanel (MIP), das primär zur Bildung einer Kontrollgruppe dient.