Wissenschaftlicher Austausch zur Energiewende und zum Klimawandel

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Vierzehnte Mannheimer Konferenz für Energie und Umwelt am ZEW Mannheim

Am 19. und 20. Mai 2026 nahmen rund 100 Energie- und Umweltökonominnen und -ökonomen aus Deutschland und dem Ausland an der vierzehnten Mannheimer Konferenz für Energie und Umwelt am ZEW Mannheim teil. Zwei Tage lang diskutierten internationale Forschende verschiedene Themen der Energie-, Klima- und Umweltökonomie. Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz standen die Gestaltung und Bewertung von Klimapolitik, die Ökonomie der Energiewende – einschließlich Strommärkten, industrieller Dekarbonisierung und Elektrofahrzeugen –, die Verteilungs- und Arbeitsmarktwirkungen von Energie- und Umweltpolitik sowie die gesundheitlichen Auswirkungen von Luftverschmutzung, Green Finance und die zunehmende Rolle von Künstlicher Intelligenz bei der Dekarbonisierung.

Professor Sebastian Rausch, Leiter des ZEW-Forschugsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomie“, eröffnete die Konferenz. Mit Natalia Fabra, Simon Dietz und Stephie Fried konnte das ZEW erneut renommierte internationale Umweltökonominnen und -ökonomen als Hauptredner gewinnen. In ihrem Vortrag sprach Natalia Fabra über politische Reaktionen auf die Energiekrise und deren Verteilungswirkungen. Die zweite Keynote von Simon Dietz befasste sich mit einer optimalen Klimapolitik, die die wirtschaftlichen Herausforderungen der Dekarbonisierung ernst nimmt. In ihrem abschließenden Vortrag zeigte Stephie Fried auf, wie Umwelteinstellungen mit einer optimalen Klimapolitik bei der Elektrifizierung von Haushalten zusammenhängen. Alle drei Vorträge unterstrichen die Bedeutung einer angemessenen Umweltpolitik für das Gelingen der Energiewende.

Internationale Referierende und Teilnehmende

Neben den drei Keynote-Vorträgen umfasste das wissenschaftliche Programm der Konferenz 78 Beiträge, die aus rund 340 eingereichten Arbeiten ausgewählt wurden. Die Präsentationen waren in sechs Themenblöcke mit jeweils vier parallelen Sitzungen gegliedert. Die Konferenz zog zahlreiche internationale Gäste an: 44 Prozent der Vortragenden kamen von anderen europäischen Institutionen, 48 Prozent aus Deutschland und rund 8 Prozent von Universitäten in den USA, Kanada oder China.

Auch im vierzehnten Jahr ihres Bestehens konnte die Mannheimer Konferenz für Energie und Umwelt ihren Ruf als eine der wichtigsten und renommiertesten internationalen Konferenzen für Energie- und Umweltökonominnen und -ökonomen bestätigen und die hohe Qualität der Beiträge der Vorjahre aufrechterhalten. Am 12. und 13. Mai 2027 wird das ZEW erneut Forschende einladen, um zentrale Fragen der Energie- und Umweltökonomie zu diskutieren.

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