Europäische Integration

Europaforschung am ZEW

Das Projekt der Europäischen Integration stiftet den Europäern bis heute einen großen politischen und ökonomischen Nutzen. Ereignisse wie die Euro-Schuldenkrise oder der Brexit haben jedoch Fragen aufgeworfen, inwieweit die EU mit ihren heutigen Strukturen noch zukunftsfähig ist. Das ZEW will mit seiner Forschung einen Beitrag zum Verständnis von Reformoptionen leisten. Wir behandeln zum Beispiel die Frage, wie eine intelligente Harmonisierung der europäischen Steuerpolitik aussehen könnte. Wir analysieren zudem, wie die Eurozone krisenfester gemacht werden kann. Und wir untersuchen, wie der europäische Haushalt in Zukunft strukturiert sein sollte, um einen echten europäischen Mehrwert auf Gebieten wie Klimaschutz, Migrationspolitik oder Sicherheit zu schaffen.

Prof. Achim Wambach, PhD

ZEW-Präsident

Für viele der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ist Europa die Antwort. Den „Europäischen Mehrwert“ können wir nur gemeinsam erarbeiten.

ZEW-Publikation

Deutschland ist der große Verlierer im Standortwettbewerb

16.01.2023 Weiterlesen

Klimapolitik neben Preisstabilität zum dominierenden Thema in EZB-Reden geworden

11.10.2022 Weiterlesen

„Es ist gut, dass die Nettokäufe jetzt enden“

10.06.2022 Weiterlesen

Osteuropäer lehnen eine Euro-Transferunion ab

05.06.2019 Weiterlesen

Friedrich Heinemann zur Europaforschung am ZEW

Prof. Dr. Friedrich Heinemann

ZEW-Experte +49 (0)621 1235-149 Friedrich.Heinemann@zew.de Zum Profil

Die Europäische Union muss sich so fortentwickeln, dass sie allen Mitgliedstaaten und Bürgerinnen und Bürgern ihren Nutzen immer wieder überzeugend unter Beweis stellt.

ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann erklärt die Europaforschung am ZEW
Youtube

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Europäische Fiskalinstitutionen

Europa hat im Jahr 1999 mit dem Euro eine gemeinsame Währung eingeführt. Dieser Schritt zur monetären Integration war zunächst mit nur geringen Anpassungen der fiskalischen Institutionen verbunden. Spätestens die Euro-Staatsschuldenkrise hat die Schwächen dieser Konstellation offengelegt. Bis heute bleiben die Institutionen der Eurozone unvollständig. Eine Leitfrage unserer Forschung auf diesem Gebiet ist, wie fiskalische Eigenverantwortung und europäische Solidarität in die richtige Balance gebracht werden können.

MannheimTaxation: Europas Steuersystem der Zukunft

Wie sieht die Steuerpolitik der Zukunft aus? Was kann unsere Forschung zur europäsichen und globalen Steuerintegration beitragen? Und wie können wir das Steuersystem fit für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit machen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Leibniz-WissenschaftsCampus MannheimTaxation – eine gemeinsame Initiative der Universität Mannheim und des ZEW. Die im Rahmen von MannheimTaxation durchgeführte Forschung ist interdisziplinär und umfasst die Bereiche Ökonomie, Betriebswirtschaft, Recht und Politikwissenschaft.

Mannheim Tax Index

Der Mannheim Tax Index ist ein Indikator für das effektive Steuerniveau von Unternehmen, da die Besteuerung als ein wichtiger Standortfaktor gilt. Hierbei vergleicht er Länder und Regionen aus steuerlicher Sicht und berücksichtigt dabei alle Steuern auf Gewinne und investiertes Kapital sowie die wichtigsten Regelungen zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage.

Unsere Berechnung der steuerlichen Standortattraktivität in Europa

Wachstum, Produktivität und Innovation in Europa

Europa kann seine ambitionierten Ziele auf Bereichen wie Sozialpolitik, Ökologie und internationale Entwicklung nur mit einer gesunden ökonomischen Basis erfolgversprechend verfolgen. Das ZEW will vor diesem Hintergrund mit seiner Forschung zu einem besseren Verständnis für die Bestimmungsgründe von Innovationen, Gründungsgeschehen und Unternehmertum beitragen. Damit positioniert sich das Institut als Gesprächspartner für die Akteure der Innovations- und Technologiepolitik auf nationaler und europäischer Ebene.

Konjunktur

ZEW-Finanzmarktreport Januar 2023

Projekte

Wachstum, Wohlstand, Innovation und Produktivität

Das Projekt GROWINPRO verfolgt zwei Hauptziele. Auf der einen Seite soll eine detaillierte Analyse der Ursachen des Produktivitätspuzzles erfolgen, insbesondere vor dem Hintergrund der Interaktion von Innovation, Produktivität und Wachstum in einer Phase der digitalen Transformation und Revolution und der zunehmenden Globalisierung. Auf der anderen Seite soll ein kohärentes Paket an Politikmaßnahmen entwickelt werden, die einerseits helfen, der Wachstumsfalle zu entkommen und die andererseits aber auch die großen sozialen Herausforderungen unserer Zeit angemessen adressieren.

ZEW policy brief // 18.10.2018

Neue Perspektiven in der europäischen Innovationspolitik

Innovationen sind für das Wirtschaftswachstum von grundlegender Bedeutung. Regierungen sollten daher Anreize für Unternehmen setzen, verstärkt in Innovationen zu investieren. Bei FuE-Investitionen verliert Europa gegenüber seinen asiatischen Konkurrenten immer mehr an Boden und kann auch mit den USA kaum Schritt halten. Darüber hinaus fallen die Renditen von Innovationen in Europa deutlich niedriger aus als in anderen Ländern. Vor diesem Hintergrund haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik für einen neuen Ansatz in der europäischen Innovationspolitik ausgesprochen, der sowohl die Entwicklung disruptiver Innovationen als auch die Diffusion neuer Technologien durch den Markt stärker fördert.