Reformdruck in Deutschland

Wirtschaftspolitik aus erster Hand

Zwischen Wettbewerb und Sozialstaat – wie gelingt die Balance für die Zukunft?

Deutschland und Europa stehen vor großen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt schwach, die internationale Konkurrenz nimmt zu und der globale Systemwettbewerb zwischen den USA und China setzt insbesondere die exportorientierte Industrie unter Druck. Gleichzeitig müssen jahrzehntelang aufgeschobene Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und öffentliche Daseinsvorsorge nachgeholt werden. Hinzu kommt die tiefgreifende Transformation von Industrie, Energieversorgung und Arbeitswelt. All das verändert die Anforderungen an Beschäftigte, Unternehmen und Politik gleichermaßen. Dem Arbeitsmarkt kommt dabei eine zentrale Rolle zu: Hier entscheidet sich, ob es gelingt, den Wandel wirtschaftlich erfolgreich und sozial ausgewogen zu bewältigen.

Wie kann wirtschaftliche Erneuerung gelingen, ohne den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gefährden? In der Reihe „Wirtschaftspolitik aus erster Hand“ spricht DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi am ZEW Mannheim über Arbeit, Sozialstaat und Standortpolitik im Strukturwandel. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, Deutschland produktiver und dynamischer zu machen, ohne das Vertrauen in soziale Sicherheit, gute Arbeit und faire Teilhabe zu verlieren. Im Anschluss diskutiert Yasmin Fahimi mit ZEW-Präsident Achim Wambach über die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Weichenstellungen der kommenden Jahre – zwischen Markt und Staat, Wettbewerbsfähigkeit und sozialem Ausgleich, Konsolidierung und Investition.

Veranstaltungsort

ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

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L 7, 1, 68161 Mannheim