In dem Projekt wird analysiert, wie sich die COVID-19-Krise auf die Arbeitsmarktdisparitäten innerhalb und zwischen deutschen Regionen auswirkt. Unser Ziel ist es, die kurz- und mittelfristigen Beschäftigungseffekte und den Beitrag der Unternehmensdynamik zu diesen Veränderungen zu quantifizieren. Um die Determinanten der regionalen Beschäftigungseffekte zu erforschen, werden wir untersuchen, wie die Digitalisierung, Home Office Möglichkeiten und die  Abhängigkeit vom internationalen Handel die regionalen wirtschaftlichen Reaktionen auf die Krise geprägt haben. Das Projekt wird es uns ermöglichen, zu beurteilen, wie verschiedene Faktoren die regionale Resilienz während der COVID-19-Pandemie beeinflusst haben, und somit neue Erkenntnisse über die Determinanten der Widerstandsfähigkeit von Regionen gegenüber Krisen liefern. Zusätzlich wird unsere Analyse der regionalen Disparitäten in Folge der Krise wichtige Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger liefern, die beabsichtigen, intra- und interregionale wirtschaftliche Disparitäten zu reduzieren. Das Projekt wird von einem interdisziplinären Forschungsteam in Zusammenarbeit mit Rolf Sternberg, Professor für Wirtschaftsgeographie an der Universität Hannover, durchgeführt.