Gegenstand der Querschnittsevaluation ist die Untersuchung der Wirkungen, Synergien und Komplementaritäten innerhalb des Gesamtangebots an Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die auf die Vorbereitung und Unterstützung von innovativen und forschungsbasierten Gründungen abzielen.
Im Fokus der Studie stehen Unterstützungsmaßnahmen, die

  • die Phase der Vorbereitung der jeweiligen Gründung inklusive der frühen "Seed"-Phase adressieren (themenoffen oder technologiespezifisch) und dabei
  • innovationsorientierte (sowohl technologische als auch nichttechnische, einschließlich soziale Innovationen) oder forschungsbasierte "Chancen-Gründungen" unterstützen; ferner
  • auf eine Verbesserung der Gründungsunterstützung in Wissenschaftseinrichtungen (Hochschulen, institutionell geförderte (außeruniversitäre) Forschungseinrichtungen) abstellen. Dies umfasst auch die Verwertungsförderung.


Erkenntnisziele der Evaluierung sind, ob

  • das aktuelle Förderportfolio im Lichte der gesamten Unterstützungslandschaft für innovative Gründungen einen Mehrwert bietet,
  • das übergeordnete Ziel einer stärkeren Gründungs- und Verwertungskultur in der Wissenschaft erreicht wird und
  • es Möglichkeiten gibt, die Wirkung insgesamt weiter zu verbessern.


Der Beitrag des ZEW zu der Querschnittsevaluation liegt insbesondere im Bereich der Datenaufbereitung und -generierung (inkl. einer Befragung der geförderten Gründerpersonen und Gründungen sowie einer Kontrollgruppe von Ausgründungen aus der Wissenschaft, die keine der zu evaluierenden Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen haben) sowie die Durchführung einer Wirkungsanalyse mit Hilfe von evaluationsökonometrischen Verfahren (Differenz-in-Differenz-Schätzungen, Matchinganalysen).