Kathrine von Graevenitz in Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten gewählt
PersonalienZEW-Wissenschaftlerin berät die Bundesregierung und Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur
Prof. Kathrine von Graevenitz, PhD, stellvertretende Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Umwelt- und Klimaökonomik“ sowie Professorin für Empirische Klimaökonomik an der Universität Mannheim, wurde in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) berufen. Zur Wahl nominiert wurde sie vom Verein für Socialpolitik (VfS). Die Wahl der Berufungsvorschläge aus der Wissenschaft fand vom 2. bis 29. März 2026 statt – bei einer Wahlbeteiligung von 85,6 Prozent. Die Berufung des neuen RatSWD erfolgt zum 1. Juli 2026 und gilt für die 9. Berufungsperiode von 2026 bis 2029.
Kathrine von Graevenitz kommentiert: „Der Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten ist die Grundlage für evidenzbasierte Politikberatung. Ich freue mich darauf, die wichtige Arbeit im RatSWD weiterzuführen, damit Forschende künftig einen besseren Zugang zu relevanten Daten bekommen, um ökonomisch und gesellschaftlich wichtige Fragen beantworten zu können.“
Über den RatSWD
Der RatSWD ist ein institutionalisiertes Forum des Austausches und des Dialogs zwischen Wissenschaft und Datenproduktion über die Verbesserung des Zugangs zu qualitativ hochwertigen und wissenschaftlich interessanten Daten. Diese stammen aus den Tätigkeitsbereichen von staatlichen, wissenschaftsgetragenen und privatwirtschaftlichen Akteuren. Dabei ist er ein unabhängiges Gremium von empirisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Vertreterinnen und Vertretern der wichtigsten öffentlichen Einrichtungen der Datenproduktion. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder zur Forschungsdateninfrastruktur. Eingerichtet wurde er 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).