Warum steigen die Inflationserwartungen?

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ZEW-Podcast „Wirklich Wirtschaft“ mit Dr. Lora Pavlova

Die Inflationserwartungen für die Eurozone steigen deutlich: Finanzmarktexpertinnen und -experten rechnen für 2026 im Median mit einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent – und damit klar über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. In der neuen Folge des ZEW-Podcasts „Wirklich Wirtschaft“ spricht Dr. Lora Pavlova, Leiterin des ZEW-Finanzmarkttests und Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Altersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte“, über die aktuellen Ergebnisse der April-Erhebung, die Rolle von Energiepreisen und die Herausforderungen für die Geldpolitik. Der Podcast ist auf allen gängigen Podcastplattformen, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts oder Deezer, sowie auf der ZEW-Webseite verfügbar.

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Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, wie dauerhaft der erhöhte Inflationsdruck ist. Zwar liegen die Erwartungen für 2026 und 2027 über dem EZB-Ziel, mittelfristig rechnen die Befragten jedoch mit einer Rückkehr in Richtung zwei Prozent. Als wichtigste Treiber nennen sie vor allem Energiepreise, aber auch Rohstoffe, Lieferengpässe, geopolitische Spannungen und Handelskonflikte. Gleichzeitig wirken Faktoren wie die schwache Konjunktur im Euroraum oder eine Aufwertung des Euro eher preisdämpfend.

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