Im Zusammenhang mit den neuen "Basel-II"-Regelungen, die die Kreditvergabe an Unternehmen verändern, wächst das Interesse besonders kleiner und mittlerer Unternehmen an hybriden Finanzierungsinstrumenten. Diese Finanzierungsform wird auch als Mezzanine- Finanzierung bezeichnet. Je nach Ausgestaltung weist sie mehr Eigenkapital- oder mehr Fremdkapitalcharakter auf. Aufgrund einer Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten bieten hybride Finanzierungsinstrumente den Emittenten eine große Flexibilität bei der Kapitalbeschaffung. Gleichzeitig stellen sie für Investoren aufgrund der höheren Renditen eine attraktive Anlageform dar, die in Konkurrenz zu traditionellen Anlageinstrumenten tritt. Jedoch ist bei der Handhabung der hybriden Instrumente eine Vielzahl betriebswirtschaftlicher, steuerlicher, bilanzieller und rechtlicher Fragen zu beachten.

Schröder, Michael, Julia Gans und Natalia Shekemova (2008), Bilanzielle und steuerliche Behandlung von hybriden Finanzinstrumenten: Eine Übersicht, ZEW Discussion Paper No. 08-079, Mannheim. Download

Autoren

Schröder, Michael
Gans, Julia
Shekemova, Natalia

Schlagworte

Hybride Finanzinstrumente, Mezzanine-Kapital, Bilanzierung, Besteuerung