Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft betrifft Unternehmen und Geschäftsmodelle. Dieses Projekt soll dazu beitragen, besser zu verstehen, wie sich Unternehmen und deren Wertschöpfung im digitalen Zeitalter wandeln. Damit soll die Grundlage für die Bewertung von Politikmaßnahmen verbessert werden, z.B. von Maßnahmen zur Verbreitung von Technologien und Innovationen, Regelungen des Zugangs zu Daten, oder dem Einsatz von Humankapital.


In Kooperation mit der OECD wird das Projekt


  • Informationen über die digitale Transformation von Unternehmen und deren wirtschaftliches Umfeld liefern;
  • überprüfen, wie Unternehmen Digitalisierung nutzen, indem sie digitale Technologien und Daten für die Beschaffung, Produktion und den Verkauf einsetzen;
  • Schlüsselaspekte der Wertschöpfung in digitalen Vorreiterunternehmen identifizieren, die auch für traditionelle Unternehmen relevant sind, z.B. Plattformen und Netzwerke;
  • Einblicke in die Wertschöpfung durch datengetriebene Innovation geben.


Auf Basis der oben genannten Analyse soll das Papier ausgewählte Politik-Implikationen identifizieren und zur Verbesserung der Bedingungen für Unternehmen im digitalen Zeitalter beitragen.


Gemeinsam mit der OECD und Forschenden aus ausgewählten OECD Mitgliedsländern wird das ZEW mikro-ökonometrische Analysen über den Zusammenhang zwischen der Datennutzung und der Innovationsleistung von Unternehmen durchführen. Die Forschung wird auf Mikrodaten der nationalen Statistikbehörden basieren, die die beiden Eurostat-Umfragen „Community Innovation Survey“ und „ICT Usage in Enterprises Survey“ miteinander verknüpfen.