In diesem Forschungsprojekt sollen Konzepte zur umfassenden Einbindung der Wohneigentumsförderung in die Förderung der kapitalgedeckten Altersvorsorge entwickelt und im Hinblick auf ihre Effizienz bewertet werden.

Ziel ist es, zunächst ein Modell zu erarbeiten, das eine Gleichbehandlung der Immobilienvermögensbildung und der Geldvermögensbildung im Rahmen des Altersvermögensgesetzes (Riester-Förderung) ermöglicht. Darüber hinaus soll ein zweites Modell konzipiert werden, das den spezifischen Altersvorsorgebedürfnissen von Familienhaushalten Rechnung trägt, die durch die Einzahlung in die umlagefinanzierten Sicherungssysteme, den Unterhalt ihrer Kinder und den Aufbau der eigenen kapitalgedeckten Altersvorsorge in dreifacher Hinsicht belastet sind.

Leitlinie des Forschungsprojekts ist es, Vorschläge zu erarbeiten, die

  • es erleichtern, das Ziel einer lebensstandardsichernden Altersvorsorge zu erreichen und die Zielgruppen so effizient wie möglich fördern;
  • durch transparente Konstruktion der Fördermodelle ein hohes Maß an Verständlichkeit und Akzeptanz durch die Zielgruppen sicherstellen;
  • in der Veranlagungspraxis der Finanzbehörden und der Verwaltungspraxis von Finanzdienstleistern mit möglichst geringem administrativen Aufwand umsetzbar sind;
  • eine gleichberechtigte Förderung des Immobilieneigentums gegenüber anderen Vorsorgeformen in der privaten Altersvorsorge ermöglichen.