Ziel der Evaluation des BMBF-Programms Photonik Forschung Deutschland (PFD) ist die Überprüfung der Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Förderprogramms. Der Schwerpunkt liegt auf der Bewertung der Durchführung des Förderprogramms (Relevanz und Angemessenheit der Förderaktivitäten), der Messung der Zielerreichung, der Analyse der Effekte der Förderung auf die Zuwendungsempfänger sowie der Ableitung von Handlungsempfehlungen. Das Evaluationsdesign ist durch vier zentrale Merkmale gekennzeichnet:

  • Eine starke empirische Datenbasis, die Informationen aus externen Quellen (Patent- und Publikationsdaten, Unternehmensdaten) mit Angaben aus der Programmumsetzung (Skizzen- und Projektdaten) mit einer anspruchsvollen eigenen Befragung auf Ebene der Zuwendungsempfänger (Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen) sowie von Kontrollgruppenunternehmen verbindet.
  • Eine breit angelegte Einbeziehung von Programmakteuren und Experten über qualitative Interviews und Fallstudien.
  • Differenzierte quantitative Analysen zur Zielerreichung, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit, die auf dem Stand der Technik im Bereich kausaler Wirkungsanalysen durchgeführt werden, d. h. mittels Kontrollgruppenansätzen und unter Einsatz evaluationsökonometrischer Verfahren (Matching-Analysen und Differenz-in-Differenz-Schätzungen).
  • Triangulation der Ergebnisse durch den Einsatz unterschiedlicher quantitativer Analyseansätze und die Kombination von quantitativen und qualitativen Methoden zur Absicherung und Differenzierung der Ergebnisse unter enger Einbeziehung eines externen Expertenkreises und des Auftraggebers.