Ziel des Projekts ist die Analyse der Additionalität von FuE-Projektförderungen an Unternehmen im Rahmen von EFRE kofinanzierten Maßnahmen des Landes Sachsens in der Förderperiode ab 2014. Die Analyse leistet einen Beitrag zu dem Projekt "Laufende Evaluierung des Operationellen Programms des Freistaates Sachsen für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2014 bis 2020 sowie Ad-hoc-Analysen im Rahmen von Änderungsanträgen zum Operationellen Programm - Teil I", das vom Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr an GEFRA vergeben wurde.
Zentraler Inhalt des Projekts ist die ökonometrische Analyse (auf Basis eines Kontrollgruppenansatzes) der Additionalität von FuE-Projektförderungen, die an Unternehmen in Sachsen. Zum Einsatz kommen Matching-Methoden sowie panelökonometrische Differenz-in-Differenz-Schätzungen. Die Datenbasis bilden Förderdaten des Landes auf Vorhabenebene, die mit Daten des Mannheimer Innovationspanels (MIP) des ZEW auf Ebene der Förderempfänger (Unternehmen) verknüpft werden. Dabei kann auf die "Zusatzerhebung Sachsen" im Rahmen des MIP zurückgegriffen werden, wodurch sich die empirische Basis der Analyse deutlich erweitert.