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In der zweiten Ausgabe des neuen Digitalformats #ZEWlive via Zoom steht die europäische Dimension der Corona-Pandemie im Mittelpunkt. Es diskutieren: Dr. Franziska Brantner, Sprecherin für Europapolitik sowie Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Prof. Dr. Friedrich Heinemann, ZEW-Forschungsbereichsleiter „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“.

Europa hat innerhalb weniger Wochen ein 500-Milliarden-Euro-Krisenpaket mobilisiert. Ein Europäischer Wiederaufbaufonds ist in Vorbereitung. Und die Europäische Zentralbank hat mit dem Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) ein neues umfangreiches Wertpapierkaufprogramm aufgelegt. Doch reichen diese Maßnahmen als Ausweis europäischer Solidarität und sind die Instrumente die richtigen?

Das Virus hat – mehr noch als die Finanzkrise von 2008 – einen ökonomischen Schock ausgelöst, der alle EU-Staaten trifft. Der wirtschaftliche Einbruch ist beispiellos, wenn die Auswirkungen auch unterschiedlich sind. Mit Italien und Spanien wurden zwei ohnehin bereits hoch verschuldete Eurostaaten besonders hart von der Pandemie heimgesucht. Gerade Italien zeigt sich enttäuscht über den Mangel an europäischem Zusammenhalt und erwartet weit reichende finanzielle Garantien. In Nord- und Osteuropa stoßen solche Forderungen auf Unverständnis, auch mit Verweis auf negative Anreizwirkungen und die hohen Altschulden Italiens aus der Zeit vor der Pandemie.

Aber wie kann ein solidarischer Weg aus der Krise aussehen, der den Zusammenhalt stärkt und die richtige Balance zur nationalen Eigenverantwortung hält? Wie ist ein Europäischer Wiederaufbaufonds zu konstruieren, damit er zielgenau und rasch hilft? Wie sollte dieser Fonds finanziert werden und darf sich die EU dafür verschulden? Wie geht Europa mit Staaten um, die in der Corona-Krise auf eine Überschuldung zusteuern? Wie sollte solidarische Hilfe für besonders betroffene Länder aussehen, die gleichzeitig Anreize für Reformen und einen nachhaltige Finanzpolitik setzt? Wie kann ein Exit der Europäischen Zentralbank aus den umfangreichen Käufen von Staatsanleihen vorbereitet werden?

Über diese Fragen möchten wir in unserem #ZEWlive mit Dr. Franziska Brantner, Sprecherin für Europapolitik sowie Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Prof. Dr. Friedrich Heinemann, ZEW-Forschungsbereichsleiter „Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft“, diskutieren. Und mit Ihnen! Sie sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen - Ihre Fragen können Sie vorab einsenden oder direkt in Zoom (via Chatfunktion) stellen. Die Moderation übernimmt die freie Journalistin Elif Şenel.

Für Ihre Teilnahme benötigen Sie lediglich ein Gerät mit Internetzugang und Ton. Es ist für Sie keine Registrierung bei Zoom notwendig, nur das Herunterladen eines Add-Ons.

Dem ZEW – Förderkreis Wissenschaft und Praxis e.V. danken wir für seine Unterstützung der Vortragsreihe „Wirtschaftspolitik aus erster Hand“.

Podium

Franziska Brantner

Dr. Franziska Brantner

Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Elif Şenel

Moderation: Elif Şenel

Freie Journalistin

Die Veranstaltung findet online statt. Melden Sie sich hier zur Veranstaltung an.

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Termin

19.05.2020 | 12:30 - 13:30

Veranstaltungsort

#ZEWlive online via ZOOM


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