Hintergrund

Während sich das deutsche Innovationssystem bisher stetig und strukturbewahrend gewandelt hat, hat das Auftreten der COVID-19-Pandemie zu abrupten Veränderungen in kürzester Zeit geführt. Unternehmen waren gezwungen, ad hoc neue Prozesse und Lösungen zu entwickeln und bisher Etabliertes kurzfristig zu transformieren. Die Konferenz widmet sich den Auswirkungen dieser Krise auf den privatwirtschaftlichen Bereich des Innovationssystems. Im Zentrum steht die Frage, welchen Beitrag die Unternehmenskultur zu der Fortführung von Innovationsaktivitäten und einer Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen unter den Einschränkungen von Corona leisten kann:

  • Wer schafft es, Innovationsprozesse und das Geschäftsmodell an die Herausforderungen der Krise anzupassen und wer nicht?
  • Welche Rolle spielen beispielsweise die Flexibilität in Arbeitsprozessen und Routinen sowie freie Gestaltungsmöglichkeiten für Mitarbeiter?
  • Welche Bedeutung hat die allgemeine Risikobereitschaft in Unternehmen?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Rolle der Unternehmenskultur für das Innovationssystem?
  • Inwieweit ergeben sich Rückwirkungen der Krise auf die Innovationskultur der Unternehmen?

Als Input für die Konferenz dienen die Ergebnisse des Forschungsprojekts IndISys: Zum einen wird das vorhandene Wissen der Innovationsforschung zu Kriseneffekten und Krisenresilienz zusammengetragen und hinsichtlich seiner Übertragbarkeit auf die aktuelle Situation bewertet. Zum anderen werden die Ergebnisse von leitfadengestützten Interviews zur Bedeutung der Unternehmenskultur für die Innovationsfähigkeit vorgestellt.


Vor diesem Hintergrund veranstalten die Wissenschaftsstatistik im Stifterverband und das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung einen Online-Workshop unter Beihilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Termin

28.01.2021

Veranstaltungsort

Online


Wissenschaftlicher Kontakt

Dateien zum Download