Die Bundestagsfraktion der Gr¨unen hat im Dezember 2015 das ZEW beauftragt,mithilfe von Simulationsrechnungen Reformoptionen für eine verbesserte materielle Absicherung von Kindern zu untersuchen (Blömer et al.,2016). Nach diesem Blick auf die Geldleistungen wird im vorliegenden Gutachten abgeschätzt, welche Kosten es verursachen würde, bestimmte Sachleistungen, die derzeit über den Regelbedarf und das Bildungs- und Teilhabepaket abgesichert werden, direkt bereitzustellen. Konkret geht es um den persönlichen Schulbedarf, die Lernförderung, das Mittagessen an Kitas, Schulen und in der Kindertagespflege und Angebote aus dem Bereich Freizeit/Kultur/Vereine. Annahmegemäß werden die Sachleistungen an den von den Kindern besuchten Einrichtungen erbracht. Dadurch sollen der Zugang erleichtert und Kostenvorteile erschlossen werden.

Blömer, Maximilian Joseph und Holger Stichnoth (2016), Familienförderung: Sachleistungen, Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion, Mannheim. Download