ZEW-Präsident Achim Wambach zum Verkauf von Lufthansa-Anteilen

Kommentar

Krisenhilfe nicht länger als notwendig beibehalten

ZEW-Präsident Achim Wambach, Ph.D., sieht in dem ankündigen Verkauf von Lufthansa-Anteilen einen wichtigen ersten Schritt.

Heute hat der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes angekündigt, Anteile am Luftfahrtunternehmen Lufthansa verkaufen zu wollen. Prof. Achim Wambach, Ph.D., Präsident des ZEW Mannheim und Mitglied der Monopolkommission, erklärt dazu:

„Die Ankündigung des Verkaufs erster Anteile des Bundes an der Lufthansa ist ein Signal, dass sich der Staat mittelfristig aus der Beteiligung zurückziehen wird. Dies ist ein wichtiger erster Schritt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der die Anteile hält, ist ein Kriseninstrument. Unternehmen wie die Lufthansa, deren Geschäft in der Corona-Krise eingebrochen ist, die aber nach der Pandemie wieder eine Perspektive haben, sollen mit diesen Mitteln gestützt werden. Eine Finanzierung über eine akute Notsituation hinaus ist dagegen nicht anzustreben, und würde auch zu Wettbewerbsverzerrungen in den jeweiligen Märkten führen. Diesem ersten Schritt sollten daher weitere folgen.“

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