Die stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte und Sozialversicherungen“ am ZEW in Mannheim, Prof. Dr. Melanie Arntz, ist zum Mitglied des Rats der Arbeitswelt berufen worden. Das unabhängige und interdisziplinäre Expertengremium verantwortet den jährlichen Arbeitswelt-Bericht, welcher dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übergeben wird.

„Der umfassende Strukturwandel betrifft die Arbeitswelt in besonderem Maße. Viele Menschen spüren in ihrem Beruf die Auswirkungen der Transformation unmittelbar, weshalb es besonders wichtig ist, die Veränderungsprozesse tiefgreifend zu verstehen und daraus zielführende Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dies ist die Aufgabe des Rats der Arbeitswelt. Als ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Arbeitsmärkte verfügt Melanie Arntz über wissenschaftlich fundierte und langjährige Erfahrung in Fragen der Transformation der Arbeitswelt. Über ihre Berufung in den Rat der Arbeitswelt freuen wir uns sehr. Sie ist eine Bestätigung ihrer hervorragenden Arbeit“, sagt ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD.

Prof. Dr. Melanie Arntz erforscht, wie sich veränderte Rahmenbedingungen wie insbesondere die zunehmende Digitalisierung auf regionale Arbeitsmärkte sowie die Beschäftigung und Löhne individueller Akteure auswirken. „Digitalisierung treibt den Wandel in der Arbeitswelt voran. Dieser verändert Branchen und Berufsfelder und erfasst die einzelnen Regionen in unterschiedlichem Maß. Deshalb freue ich mich mit meinem wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt den Rat der Arbeitswelt bei seiner Arbeitsweltberichterstattung maßgeblich unterstützen zu können“, sagt Melanie Arntz, die neben ihrer Tätigkeit am ZEW zudem Leibniz-Professorin für Arbeitsmärkte an der Universität Heidelberg ist.

Datum

20.07.2022

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