Dr. Simon Reif, Gesundheitsökonom und Leiter der Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW Mannheim hat am 21. September in Berlin vom Handelsblatt und der Boston Consulting Group die Auszeichnung als Vordenker des Jahres 2021 erhalten. Er will die Digitalisierung des Gesundheitssektors vorantreiben und der Politik bei einer wirkungsvollen Anreizsetzung für die Bevölkerung helfen, gerade auch während der Corona-Pandemie.

Personenfoto von Dr. Simon Reif.
Dr. Simon Reif, Gesundheitsökonom und Leiter der Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW Mannheim von Handelsblatt und Boston Consulting Group als Vordenker des Jahres 2021 ausgezeichnet.

Damit passt Simon Reif perfekt in das diesjährige Motto „Krise als Chance. Wer in der Pandemie die Transformation vorangetrieben hat“ der Vordenker-Initiative.
„Die Pandemie zeigt an vielen Stellen, dass gesundheitsökonomische Analysen wichtige Impulse für die Gesellschaft liefern. Neben den akuten Herausforderungen wurde in Zeiten von Corona besonders deutlich, dass Themen wie Digitalisierung und Vergütung im Gesundheitswesen von großer Bedeutung sind. All diesen Themen widmen wir uns am ZEW und umso mehr freue ich mich über diese Auszeichnung unserer Arbeit“, erläutert Simon Reif.

Simon Reif setzt sich in der wirtschaftspolitischen Beratung für die Verbesserung des Gesundheitssystems ein und forscht zu verhaltensökonomischen und institutionellen Einflussfaktoren beim Angebot medizinischer Leistungen sowie den Determinanten individueller Gesundheit. So beschäftigt er sich aktuell mit Strategien zur Evaluation von digitalen Gesundheits-Apps und dem Design von Krankenhaus-Entgeltsystemen. Die von ihm geleitete ZEW-Projektgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ widmet sich der Analyse von Gesundheitsmärkten und der Evaluation von gesundheitspolitischen Maßnahmen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Routine-, Befragungs- und Experimentaldaten zum Verhalten von Gesundheitsanbietern sowie Patientinnen und Patienten. Zentrales Augenmerk liegt hierbei auf der Identifikation kausaler Effekte von Politikinstrumenten unter Einsatz moderner ökonometrischer Methoden.

Die 2016 gestartete Vordenker-Initiative bringt vielversprechende Vordenker der nächsten Generation mit Top-Entscheidern aus Konzernen, mittelständischen Unternehmen, Start-ups, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur zusammen. Gemeinsam diskutieren sie über aktuelle Zukunftsfragen und treffen sich zum offenen Ideenaustausch. Die unabhängige Jury aus führenden Köpfen der deutschen Wirtschaft zeichnet in diesem Jahr Menschen aus, die trotz der Corona-Krise die Transformation mit ihren Ideen vorangetrieben haben.

Datum

21.09.2021

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