In diesem Projekt wird grundsätzlich der Zusammenhang zwischen Kollaboration, Wissenstransfer und Innovations- und Unternehmenserfolg in Biotechnologie-Unternehmen deutscher Biotechnologie-Cluster untersucht. Dabei analysieren wir grundsätzlich zwei Fragestellungen:

  1. Sind Unternehmen, die Teil eines Biotechnologie-Clusters sind, im Durchschnitt innovativer und erfolgreicher? Bisherige Studien haben gezeigt, dass innerhalb von Unternehmens-Clustern eine höhere Verfügbarkeit an hochqualifizierten Beschäftigten und höhere und effizientere Wissensflüsse vorliegen. Das spielt besonders im Biotechnologiesektor eine große Rolle, weshalb Biotechnologie-Cluster ein wichtiges Vehikel für die (regionale) Innovationsdynamik und dadurch auch für das Wachstum der Unternehmen und der Region sein können. Um das zu untersuchen, vergleichen wir die Innovationsaktivitäten und den Unternehmenserfolg von Biotechnologie-Unternehmen, die regional konzentriert, also in einem Biotechnologie-Cluster angesiedelt sind mit Unternehmen außerhalb des Ballungsraumes bzw. Clusters.
  2. Welchen Einfluss haben spezifische Unterstützungsangebote (z.B. zur Vernetzung der Unternehmen) von Cluster-Organisationen auf die Durchführung und den Erfolg von Innovationsaktivitäten der Unternehmen eines Biotechnologie-Clusters? Konkret untersuchen wir, wie hoch der Additionalitätseffekt einer aktiven Clusterpolitik bzw. einer spezifischen Biotechnologie-Clusterinitiative auf den Wissenstransfer, und damit den Innovations- und Unternehmenserfolg, innerhalb eines Clusters ist. Darüber hinaus werden wir analysieren, ob öffentliche FuE-Subventionen in Unternehmen, die Teil von Biotechnologie-Clustern sind, höhere Additionalitätseffekte aufweisen als in Unternehmen ausserhalb eines Clusters.