Ziel dieses Projektes ist es, die Determinanten und Beschäftigungswirkungen von Unternehmensgründungen und Selbstständigkeit aus theoretischer und empirischer Sicht zu untersuchen. Im theoretischen Teil wird ein Modellansatz zur Erklärung der Gründungsneigung und des Zusammenhangs zwischen hoher Gründungs- und Schließungsrate auf der Basis der vorhandenen neoklassischen bzw. evolutionsökonomischen Ansätze entwickelt. Dieser bildet die Grundlage für die weitere empirische Analyse.

Die Studie arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Gründungen und Selbständigkeit innerhalb der europäischen Länder auf. Ausgangspunkt der mikroökonometrischen Analyse der Determinanten der Selbständigkeit sind folgende, für Europa zu beobachtende, stilisierte Fakten: In den neunziger Jahren gibt es einerseits vermehrt Existenzgründungen in wachsenden Branchen, wie dem Bereich der Hochtechnologie und andererseits einen stetig wachsenden Anteil neuer Unternehmen zum Zweck der Selbstbeschäftigung. Dieses letztere Phänomen ist vor allem auf die gestiegene Zahl an Arbeitslosen und eine breite Förderung der Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit zurückzuführen. Um diese beiden Phänomene der Existenzgründung erklären zu können werden die Determinanten der Selbständigkeit nach unterschiedlichen Qualifikationsniveaus, Wirtschaftszweigen, beruflichen Stellungen und vormaliger Arbeitslosigkeit untersucht.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Projektzeitraum

01.10.1999 - 30.09.2003

Kontakt
Kooperationspartner

David B. Audretsch, Indiana University, Bloomington, IN, US
Emmanuelle Fauchart, Centre National des Arts et Métiers, Paris, FR