Standards und Standardisierungsprozesse als rekursiver Transferkanal für transdisziplinäres Wissen

Standards und Standardisierungsprozesse als rekursiver Transferkanal für transdisziplinäres Wissen

Ziel des Projektes ist es, die Verbreitung und Diffusion von wissenschaftlichen Erkenntnissen über internationale Standards, die gemeinsam von Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Stakeholdern in konsensualen Prozessen erarbeitet werden, in Unternehmen mit Hilfe eines webbasierten Ansatzes zu untersuchen. Wissenschaftliche Publikationen, die in einem Standard referenziert werden, sind essentiell für seine tatsächliche Implementierung. Das generierte Wissen wird somit in einem Standard verankert. Wird dieser Standard von einem Unternehmen umgesetzt, ist dies ein konkretes Indiz für Wissenstransfer (WT) im Sinne einer konkreten Kanalisierung wissenschaftlichen und technologischen Wissens. Die Bedeutung von Standards als Kanal eines interaktiven Wissens- und Technologietransfers wurde bislang in der Diskussion weitgehend vernachlässigt. Zur Untersuchung der Bedeutung dieses Kanals für den WT werden in einem ersten Schritt die in den über 20,000 Standards, die von der Internationalen Standardisierungsorganisation ISO publiziert werden, referenzierten wissenschaftlichen Publikationen identifiziert und analysiert. In einem zweiten Schritt werden Unternehmenswebseiten sowohl zu Beginn des Projektes als auch über die gesamte  Projektlaufzeit dahingehend untersucht, ob und welche internationale Standards in Unternehmen Anwendung finden.

Projektteam

Jan Kinne

Jan Kinne

Leitung
Advanced Researcher

Zum Profil
Georg Licht

Georg Licht

Leitung

Zum Profil
Alexander Kann

Alexander Kann

Researcher

Zum Profil

Kontakt

Advanced Researcher, Dr. Jan Kinne
Telefon +49 0621 1235-297