Das Projekt untersuchte empirisch, ob die Einführung des EU-Emissionshandels für CO2 den Anbietern von Strom strategische Optionen zur Ausübung von Marktmacht einräumt. Dazu wurden im Projekt zwei komplementäre Methoden angewendet: Laborexperimente und ökonometrische Untersuchungen. Die Laborexperimente dienten zur Überprüfung theoretischer Prognosen für den – auf Strommärkten typischen – Wettbewerb mit Angebotsfunktionen und zur Untersuchung der Auswirkungen von Kostenfluktuationen im Emissionshandel auf die Strompreise. Der ökonometrische Teil des Projekts analysierte mit Hilfe von aktuellen Daten und unter Berücksichtigung der Marktkonzentration auf dem deutschen Strommarkt die Interaktion zwischen  den Strom- und CO2-Zertifikatepreisen.