Technologiemärkte sind Märkte, auf denen kodifiziertes technologisches Wissen gehandelt wird. Dieses Wissen ist typischerweise über intellektuelle Eigentumsrechte wie Patente, Gebrauchs- oder Geschmacksmuster geschützt. Diese intellektuellen Eigentumsrechte können entweder in Form der Übertragung der Eigentumsrechte (Kauf/Verkauf) oder der temporären Nutzung (Ein-/Auslizensierung) gehandelt werden. Derzeit sind Technologiemärkte jedoch auf Grund von hohen Suchkosten, Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Nachfragern in Bezug auf den wirtschaftlichen Wert des technologischen Wissens und dem Risiko von Informationslecks  nach wie vor unterentwickelt, obwohl sowohl auf Seiten der Anbieter (Erfinder) als auch der Nachfrager (Unternehmen) Bedarf besteht. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie deren übergeordnetes Ziel ist es, einen Überblick darüber zu geben mit welchen Datensätzen und Methoden Technologiemärkte und die auf ihnen getätigten Transaktionen erfasst und quantifiziert werden können. Insbesondere soll bewertet werden,

  • welche Vor- und Nachteile und Risiken mit der Verwendung einzelner Datensätze verbunden ist;
  • wie hoch der Ressourcenaufwand für die Verwendung und kontinuierliche Aktualisierung bestimmter Indikatoren ist, die aus diesen Datensätzen gewonnen werden können und
  • inwieweit die jeweiligen Datensätze geeignet sind, bestimmte Fragenstellungen zum Ausmaß der Transaktionen, des Transaktionsvolumens und der Entwicklung über die Zeit sowie zur Darstellung der beteiligten Akteure auf dem Markt und ihrer Eigenschaften im Hinblick auf Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße, oder -alter zu beantworten.

Ausgewählte Publikationen

Gutachten

Peters, Bettina, Josefine Diekhof, Hannes Marks, Christoph Grimpe und Wolfgang Sofka (2021), Machbarkeitsstudie , Expertenkommission für Forschung und Innovation, Mannheim und Kopenhagen. Download