Das Projekt hat die Analyse der Vermögen privater Haushalte in Baden-Württemberg im Vergleich zum übrigen Westdeutschland im Allgemeinen und anderen großen Bundesländern (Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen) im Besonderen zum Gegenstand. Leitende Fragestellung ist zunächst, ob sich wesentliche Unterschiede in der durchschnittlichen Vermögenshöhe und struktur zwischen den Bundesländern finden lassen. In einem zweiten Schritt ist herauszuarbeiten, inwieweit Unterschiede in der Vermögensausstattung auf Unterschiede in der soziodemographischen Struktur der Bevölkerung zurückzuführen sind und welcher Anteil als nicht erklärbares Residuum ggf. regionalen Unterschieden in der Neigung zur langfristigen Vermögensbildung zuzurechnen ist.Die Ergebnisse der Untersuchung geben u.a. Aufschluss darüber, ob die Bevölkerung Baden-Württembergs auf künftige Einschnitte in das soziale Sicherungssystem, insbeson-dere auch der öffentlichen Alterssicherung, besser vorbereitet ist als die Bevölkerung anderer Bundesländer. Darüber hinaus werden die Ergebnisse Hinweise darauf geben, wie hoch die Anfälligkeit der baden-württembergischen Haushalte gegenüber Krisen an den Finanz- und Immobilienmärkten im nationalen Vergleich ist.

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