In diesem Forschungsprojekt soll an ausgewählten Beispielen aufgezeigt werden, welche Flexibilisierungspotentiale sich heutzutage für Unternehmen ergeben, um auf die stetig ansteigenden Anforderungen an alle Arbeitsmarktakteure und die damit verbundene Heterogenisierung des Arbeitsmarktes reagieren zu können.

Die vier Teilprojekte sind dabei

  1. Betriebliche Arbeitsnachfrage nach qualifizierten Frauen und älteren Arbeitnehmern im technologischen und organisatorischen Innovationsprozess,
  2. Einflussfaktoren und Erfolgswirkungen befristeter Beschäftigungsverhältnisse,
  3. Ansätze zur Sicherung betrieblicher Humankapitalinvestitionen,
  4. Komplementaritäten in der betrieblichen Personalpolitik.

Alle Teilprojekte stellen konsequente Weiterentwicklungen des derzeitigen Stands der Diskussion dar und sind demnach von hoher wissenschaftlicher, unternehmens- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Den theoretischen Ausgangspunkt bildet dabei die moderne Personalökonomie. Der Schwerpunkt der Analyse liegt also weniger auf gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen, sondern vielmehr auf der Perspektive des Betriebes und damit auf betrieblichen Strategien. Für alle Themenbereiche werden empirisch-ökonometrische Analysen unter Zuhilfenahme von Betriebs- und Individualdatensätzen sowie Linked Employer-Employee-Daten durchgeführt.

Ausgewählte Publikationen

Discussion Papers und Working Papers

Mühler, Grit, Michael Beckmann und Bernd Schauenberg (2007), The Returns to Continuous Training in Germany: New Evidence from Propensity Score Matching Estimators, ZEW Discussion Paper No. 07-048, Mannheim, LLL:citation.label.journal: Review of Managerial Science 1(3): 209-235. Download