Die Studie befasst sich mit der Bedeutung des Bausparens und der Bausparkassen für die Wohnungsbaufinanzierung und die Vermögensbildung der privaten Haushalte. Ein Schwerpunkt wird auf die Situation im Bundesland Baden-Württemberg gelegt. In den einleitenden Abschnitten wird der allgemeine Hintergrund – das System der Wohnungsbaufinanzierung und Wohnungsbauförderung und seine aktuelle Entwicklungstendenzen – in Deutschland skizziert und das Bausparen in diesem Kontext positioniert. Anschließend werden einige grundsätzliche Betrachtungen zu den Ausgestaltungsmöglichkeiten, zur Rendite und zur Finanzierungswirkung von Bausparverträgen angestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die Effekte der Bausparförderung auf Rendite und Finanzierungskosten herausgearbeitet. Ein weiterer Abschnitt behandelt  die Rolle des Bausparens in der Vermögensbildung der privaten Haushalte in Baden-Württemberg. Hier wird auch aufgezeigt, welche Unterschiede zwischen dem Sparverhalten und der Vermögensausstattung von Haushalten mit Bausparverträgen und solchen ohne Bausparverträge zu beobachten sind. Diese Unterschiede werden anschließend aus einer verhaltenstheoretischen Perspektive erklärt. Die folgenden Kapitel beleuchten die Stellung der baden-württembergischen Bausparkassen im Bausparmarkt und thematisieren die Entwicklung des Wohnungsmarktes in Baden-Württemberg, die Zukunftsperspektiven und die Schlussfolgerungen für das Geschäft der Bausparkassen. Eine anschließende Analyse zeigt die Bedeutung des Bausparens für die Entwicklung des baden-württembergischen Wohnungsmarktes auf. Abschließend wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der Bausparkassen hinsichtlich Wertschöpfung und Beschäftigung in Baden-Württemberg aufgezeigt. Dabei wird unterschieden zwischen den direkten und den indirekten, durch die Vorleistungsnachfrage der Bausparkassen induzierten Beschäftigungseffekten.