ZEW-Wissenschaftler diskutieren über Wettbewerb und Regulierung in Boston

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Wissenschaftler des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) nehmen vom 24. bis 26. April 2015 an der 13. "International Industrial Organization Conference" (IIOC) im US-amerikanischen Boston teil. Die Konferenz gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen in der wirtschaftswissenschaftlichen Disziplin. Die ZEW-Forscher besuchen dabei Sessions, halten Vorträge und tauschen sich mit internationalen Kollegen über Wettbewerb, Regulierung und Marktgeschehen aus.

Unter anderem stellt Prof. Dr. Kai Hüschelrath, Leiter der ZEW-Forschungsgruppe "Wettbewerb und Regulierung" sowie Koordinator des Leibniz-WissenschaftsCampus MaCCI, während der IIOC Forschungsergebnisse zum Zusammenbruch des deutschen Zementkartells vor, das von 1991 bis 2002 bestand. Daneben präsentieren die ZEW-Wissenschaftler ihre Arbeiten zum Zusammenhang zwischen Unternehmensexporten und Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie zu Markteintritt und -bereinigung von Oligopolen.

Die IIOC wird seit 2003 von der Industrial Organization Society (IOS) ausgerichtet. Der Verein beschäftigt sich mit ökonomischer Forschung zu Kartell-, Regulierungs- und Wettbewerbspolitik sowie Marktmacht. Zudem gibt die IOS die „Review of Industrial Organization“ heraus und ist ebenso wie das ZEW bei der Jahrestagung der Allied Social Science Association (ASSA) vertreten.

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