Für die deutsche Ratspräsidentschaft unter dem Motto „Gemeinsam. Europa wieder stark machen“ steht die Bewältigung der Corona-Pandemie im Mittelpunkt der nächsten sechs Monate. Welche Herausforderungen das für die Bundesregierung mit sich bringt, darüber spricht ZEW-Europa-Experte Professor Friedrich Heinemann mit Moderatorin Carola Hesch im neuen #ZEWPodcast. Er betont direkt: „Rascher Erfolg ist wichtig. Sonst fließt das europäische Geld erst, wenn die Krise vorbei ist.“

Im ZEW-Podcast mit ZEW-Experte Friedrich Heinmann steht das Thema der Corona-Pandemie und ihre Bewältigung im Zentrum.
Folge 1 des Podcasts beschäftigt sich im Gespräch mit Professor Friedrich Heinemann mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Im #ZEWPodcast „Wirtschaft · Forschung · Debatten“ beleuchtet ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann die Erwartungen an Deutschland als guten europäischen Moderator und betont, dass ein solcher „nicht zu jeder Idee der Kommission Ja und Amen sagt“. Im Gespräch thematisiert Heinemann die wichtigsten Herausforderungen für die Bundesregierung: Wie sieht ein überzeugendes europäisches Konjunkturpaket und ein politisch wie auch ökonomisch passendes EU-Corona-Paket aus? Wie kann ein europäischer Wiederaufbaufonds gezielt zur Krisenbewältigung beitragen?

Hintergründe einer zukunftsfähigen EU-Finanzpolitik besser verstehen

Der Leiter des ZEW-Forschungsbereichs „Unternehmensbesteuerung und öffentliche Finanzwirtschaft“ sieht erheblichen Korrekturbedarf am europäischen Wiederaufbaufonds. So warnt Heinemann vor dem Missverständnis: „Mehr Geld für Europa, egal wofür, ist keine sinnvolle Antwort auf die Krise.“ So lohnt sich das Reinhören in die erste Folge unseres neuen Podcasts besonders für all diejenigen, die besser verstehen wollen, was eine zukunftsgerichtete wirtschaftspolitische Ausrichtung ausmacht und wie Deutschland Europa voranbringen kann. Denn das ist Friedrich Heinemann ein besonderes Anliegen: „Die deutsche Ratspräsidentschaft sollte den echten europäischen Nutzen des EU-Haushalts in den Mittelpunkt stellen – entgegen nationaler und sektoraler Interessen.“