Florian Englmaier ist ordentlicher Professor für Organisationsökonomie an der Universität München (LMU). Sein Hauptforschungsinteresse liegt in den Bereichen Ökonomie von Unternehmen und Personalwesen, wo er sich auf Agency-Probleme innerhalb von Unternehmen konzentriert.

Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität München und promovierte 2005 in Wirtschaftswissenschaften (summa cum laude). Seit Herbst 2013 ist er ordentlicher Professor für Organisationsökonomie an der Universität München (LMU) und fungiert auch als Direktor der Munich Graduate School of Economics (MGSE), als Co-Direktor des International Graduate Program „Evidence Based Economics“, als PI des CRC/TRR-190 „Rationalität und Wettbewerb“, als PI des GRK1928 "Mikrodeterminanten der Arbeitsproduktivität", als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Organisationsökonomie im Verband der Deutschen Wirtschaft und als Gründungsdirektor der Ringvorlesung in der Ökonomie von Unternehmen und Humanressourcen (LEOH).

Vor seiner jetzigen Tätigkeit hatte er Lehrstühle für Organisationsökonomie an den Universitäten Konstanz und Würzburg, eine Assistenzprofessur an der Universität München, eine PostDoc-Stelle in Harvard (gemeinsame Ernennung von Economics Department und HBS), eine PostDoc-Stelle am University College London (ELSE) und war Gastwissenschaftler an der Stanford GSB und der Kellogg School of Management.

In seinen Forschungen ist Florian Englmaier bestrebt, die Vorteile einer sorgfältigen theoretischen Modellierung mit fundierten empirischen Strategien zu kombinieren, die darauf abzielen, kausale Zusammenhänge aufzudecken. Seine Studien haben unter anderem zur Erforschung von Verhaltensvereinbarungen, relationalen Verträgen, Teamorganisation und Leistung, der politischen Ökonomie staatlich kontrollierter Unternehmen und der Effizienz von

Internetauktionsmärkten beigetragen.

Funktion

Research Associate